—⸸oberwärts als unter sich, so wohl an den Balkenals auf der Erde können lauffen, und dem Hönigbegierig nachzuspüren pflegen, so soll man einenTheil der Stricken, da man nicht hinzugreiffenhat, oft mit Theer (womit die Wagenaxen ge-schmieret werden) bestreichen, darauf bleiben siekleben, und vergessen das Wiederkommen.8.) Das Gefässe, darin das Hönig zuverwahren, soll von Zinn, Glaß oder Erde,(die wohl glasiret ist) oder Dannen-Aeschen;aber keinem Eichenholz gemachet seyn, dan dasEichenholz färbet, und bringet eine Säure indas Hönig, wie vorher angezeiget worden. Istalso das Eichenholz zum Hönig nicht nützlich, eswäre dan sehr alt, oder mit heissem Wasser wohlausgebrühet, daß es nicht mehr färben, oder ei-nen Geschmack von sich geben kan. In diesemGefäß muß vorher auch kein Salz, Butter, Käse,Häring, gesalzen Fleisch oder Fische gewesen seyn.9.) Eh das Hönig in das Gefäß gethanwird, worin es aufbehalten soll werden, muß eszum wenigsten Tag und Nacht offen stehen, da-mit die Feuchtigkeit wohl daraus verrauchen, unddie Unreinigkeit und das Wachs, so mit durchden Beutel sind gegangen, sich oben setzen; dadan das unreine Hönig und Wachs in reinemWasser wohl abzuspühlen: das Wasser hernachzur Speisung der Bienen oder des Gesindes zugebrauchen; das Wachs aber in den Wachskesselunter das andere ausgemachte Wachs zu setzen,und in einen Klump zu schmelzen ist.Ab-D 3
Druckschrift
Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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