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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
Entstehung
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#⸸⁵⁴⁴ren, unter den Dächeren, zuweilen auch inWälderen, daselbst hangen ihre Nester, welchevom nemlichen Zeug gemacht sind, wie dieTaffelen der Grosen, so groß wie ein Kopf an,zeugen darin so viel Junge, daß sie einen ganzenBienenstand, Kirschen, Aepfel, Birn, Apri-cosen Pfirschen und zeitige Weintrauben völligverderben. Deswegen muß man im Juni undJuli fleißig acht geben wo sie ihren Aufenthalt ha-ben, und selbe samt dem Nest mit den Jungentödten. Kommen sie anderwerts her, so mus-man sich mit einer Fliegen-Klappe an den Bie-nenstand hinstellen, und die ankommende damittod schlagen.Die Spinnen sind den Bienen auch zuwider, verhinderen ihnen nicht allein den Flugdurch ihr Geweb, sonderen wan eine Biene dar-in hangen bleibet, so lauft die Spinne geschwindhinzu, beist sie an, und verzehrt sie nach undnach. Hier muß man stets acht geben, das Ge-web wegschaffen, und die Spinne tödten.Die Ameisen seynd zwarn kleine Thier,thuen aber den Bienen grosen Schaden, wan sieeinmal den Weg in die Körbe gefunden, so tra-gen sie in einem oder höchstens zweien Tagen dengrösten Korb ledig. Dan diese Zeit wan dieAmeisen regieren, so seynd die Bienen mit ihrerArbeit so stark beschäftiget, daß sie dieses fast nichtmerken. Diese von der ohnnöhtigen Arbeit abzu-halten muß um das Bienenhauß wenigstens fünfbis sechs Fues breit, kein Graß, Unkraut 2c.oderA 4