+*oder sonsten etwas gelitten werden, auch mußman die tode Bienen fleißig aufheben, und in ei-ner Entfernung vom Bienenhauß begraben. BeiErbauung eines Bienenhauß kan rundum in dieErde ein guter Theil ohngelöschter Kalk undHolzasch vermengt, gebragt und ein Zeitlang mitmenschen Haren gegossen werden. Immer mußder Plaz um das Hauß recht sauber gehalten wer-den. Solten aber die Ameisen, bei bereitsstehenden Häuseren sich einfinden, so nimt mannur schlechten Schnupftabac und streut selbenum die Körb, und auf den Boden, dadurch wer-den sie sich mit der Zeit verlieren. Fein gepül-verten Schwefel darf man hierzu nicht nehmen(womit aber anderwärts die Ameisen ohnfehlbarkönnen vertrieben werden) weilen dessen Aus-dünstung den Bienen ganz zuwider ist.Finder sich ein Liebhaber welcher die Amei-sen gänzlich aus seinem Garten verbannen willder thut besser, last sich von denen grosen Wald-ameisen in gnugsamer Anzahl in den Garten brin-gen; von diesen ist bekant daß sie kein einzigesGewächs angehen noch verderben, sonderen andere kleine Jnfecten zu ihrer Ernährung brauchen,worunter die kleine Ameisen die erste sind, welchevon ihnen verzehret werden. Hönig und süsseSachen nehmen sie gar nicht zu ihrer Nahrung.Die Motten, eine kleine Art, fahler weiß-grauer und auch bräunlicher Sommervögel Pa-pillons, wovon die Letztere gröser und schädlicherals die Erstere sind, kommen gegen Abend imJunio
Druckschrift
Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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