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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
Entstehung
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#Sgemischet werden, sondern in Butterbrod, oderfeinem Mehl, welches die Mäuse gern fressen.Die Wespen oder Hornissen fallen die Bienenmit Gewalt an, und machen sich ihres Hönigstheilhaftig. Ihr Geschlecht ist zweierley, dieGrosen und die Kleinen. Die Grosen sind ei-nen halben Finger lang und orangegelb, habenauf dem Kopf hervorreichende Spitzen nach Artder Insecten, die man Hörner nennet, und siedavon Hornissen. Wan sie stechen, lassen sieden Stachel nicht zuruck, wie die Bienen; aberbrennenden Gift, der grose Schmerzen verursachet.Man sagt, wan ihrer neun bis zehn ein Pferdwürden stechen, es davon sterben müste. Esist ein unflätig Thier. Wo es sein Nest hat, dafliesset ein solcher schwarzer Wust heraus, daßeinem eckelt, der es ansiehet. Wan leere Körbim Bienenhauß stehen, so nehmen sie ihre Woh-nung darin, thuen den Bienen viel Schaden,welchen sie doch leiden müssen, weilen sie sichgegen diese Riesen nicht wehren können. Siesetzen auch Taffelen fast wie die Bienen, abernicht von Wachs, sondern von einer anderenzähen aschenfarbigen Materi, die nicht schmelzet,auch sonst zu nichts nutz ist. Diese zu vertrei-ben stecket man Leimruthen mit Vogelleim be-strichen an die Körbe, woran sie hangen bleiben.Die kleine Wespen seynd etwas gröser alsdie Bienen, und schwefelgelb, schleichen sichauch in leere Körb, und zeugen darin, auch inhohlen Balken, in der Erde, in Ställen, Schen-ren,