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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1475.

deß werdt vnd döglieh synd", und die sich ebenso, wie die ersten zwei, nämlich seinVetter und Schwager Hanns von Reckenbach und Martin von Blommenegk 1_3 ), ver-pflichten, oder falls er dieses nicht kann, gen Haselach in Ludwig Kalblins oder einanderes Wirthshaus in das Einlager sich einzufinden.

Geben an mendag nach dem suntag Oculi in der Vasten 1475.

Das Siegel des Ausstellers (grün in ungefärbter Schüssel, wie oben).Perg. Or. Donaueschingen. B.

1) Am nämlichen Tage gibtDiebolt vonGippichen seinen sonder liebsten Freunden, Hanns vonßeeken-bach, Vetter, und Martin von Blümenegk, Schwager, die sich zu Ledigung seiner Gefängniss gegen den wohl-geborenen, seinen gnädigen Herrn, Grafen Heinrich zu Furstemberg etc. als Bürgen verschrieben haben, einenSchadlosbrief. Die Siegel des Ausstellers und des festen, seines guten Freundes Conradt Stollen von Stouffen-berg (grün in ungefärbter Schüssel, beide wie oben). Perg. Or. Donaueschingen. B.

2) 1475, April 4. verspricht Martin von Blümnegk dem Grafen Hainrich zu Fürstenberg, welcher desfesten, seines lieben Schwagers Diebolt von Gippichen Theil im Wälschensteinach und im Milenbach laut einesBriefes, den auch er [Martin] bewilligt und gesiegelt hat, „verpfändet" und dabei gegen ihn [Martin] sichverschrieben hat, aus diesem Theile „an den fünfftzig guldin järlichs zinses" 25 fi. den Erben der Wittwe desfesten Eüdolf von Snellingen, der Hümlin von Stouffenberg, 3 fl. 2 blapphärt, ihm (Martin) und der von Beren-bach 1 ft Strassburger Pfennige ohne seinen (Martins) Kosten und Schaden zu bezahlen, auch seinen Theil anvorgenanntem Zinse, nämlich 25 fl. jährlich ohne Kosten und Schaden des Grafen zu entrichten und den durchetwaiges Säumen verursachten Schaden dem Grafen und seinen Erben zu ersetzen. Geben an zinstag st. Am-brosien tag 1475. Das Siegel des Ausstellers (grün in ungefärbter Schüssel; im halb r. gelehnten Schilde 3

Querbalken, dazwischen Feh; auf dem Helm mit wehenden Decken Bischofsmütze; S. martin.......... ) Perg.

Or. Donaueschingen. B.

3) 1475, ebenfalls April 4. (zynstag st. Ambrosien tag) setzt Diebolt von Gippichen seinem lieben SchwagerMartin von Blomenegk, der sein Bürge gegen den festen Stephan Mollenkopfen vom Ryse um 24 fl. und gegenBüdigem von Magenbüch um 6 fl. geworden und auch an andern Orten für ihn baar bezahlt hat, so dass erihm nunmehr 65 fl. schuldet, für diese Summe, die er nicht erlegen kann, alle Pfandschaften ein, die derselbevon ihm laut seiner Pfandbriefe hat, sammt 10 ß Gelds auf seinem Theile an der Mühle zu Snellingen. Auchsoll Martin, bis er Diebolt die 65 fl. bezahlt hat, an dem Pfund Gelds, das die von Berenbach inWelschensteinach hat und das jetzt Graf Heinrich zu Fürstenberg etc. aus dem von ihm an denselben ver-pfändeten Theile bezahlt, nichts zu geben schuldig sein. Ist aber diese Summe bezahlt, so ist ihm (Diebolten)um den halben Theil der 10 ß gegen denselben seine Einrede behalten. Wenn er nicht binnen 1 Jahres Martinum die 30 fl. gegen Mollenkopf und den Magenbüch unklagbar macht, so darf derselbe den Übernutzen an denStephan Mollenkopf im Vischerbach verpfändeten Gütern an sich ziehen und zu Bezahlung des Hauptguts undseiner Kosten versetzen oder verkaufen. Was aber bei etwaigem Verkaufe darüber „erobert" wird, gehört ihm(Diebolten). Die Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) des Ausstellers (im Schilde ein schwach abwärts ge-bogenes querliegendes Geräthe (Sperrschuh?), Helm mit wehenden Decken und 1 Flügel, Umschrift........ gippdj)

und des edeln, wohlgeborenen Junkers Gangolfen von Hohengeroltzegg (im Schilde ein Querbalken, Helm mitwehenden Decken, gekrönt, mit Pfauensehweif, Umschrift auf fliegendem Bande: .. gnugolf. Ijerr. jua. l)ol)engcroll}edt)Perg. Or. Donaueschingen. B.