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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1474.

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gilt jährlich 60 Zinsfische; ein Gütli zu Wyler, gilt jährlich 8 Schillinge Haller; einanderes daselbst, gilt jährlich 4 Maß Angken; der Zehnten zu Tütißhusen, genanntder Berner Zehnten, und ein Gütli daselbst, gilt jährlich 2 Malter Korn; Aitlingendas Burgstall mit seiner Zugehörde; der Halbtheil an Zwingen, Bannen, Gerichten,Gewaltsami, Holz und die Fischenz zu Aitlingen; alle die Höfe, Zehnten, Güter undLeute, die sie zu Aitlingen haben; ein Hof zu Gysingen, gilt jährlich 8 Malter Korn,4 Hühner und 60 Eier, und ein Gut zu Hüntschingen, diese beiden Stücke sind Pfandvon denen von Buch; ein Hof zu Hüntschingen; ein Hof zu Efingen, gilt jährlich 5Malter Korn, Hühner und Eier; Brugga das Dorf mit Zwingen, Bannen, Gerichten,Leuten, Gütern und den zwei Theilen des Zehntens daselbst; ihre Fischenz zu Zym-mern, gilt jährlich 14 Pfund Haller und etliche Dienste; endlich 4 Güter zu Gut-matingen.

Geben an dornstag nehst vor dem hl. Wyhenäht tag 1473.

Das Siegel des Ausstellers (grün in ungefärbter Schüssel, wie oben).Perg. Or. Donauesehingen.

1414.

611, 1474. Pfandlosungsrevers von der statt "Villingen um die gilt und zehent in den dörfern

Klängen, Kirchdorf und daselbst um im Brigental, von graf Heinrich von Fürstenberg geloest; derpfandschilling ist 1300 fl.

1474. Pfandlosungsrevers auf erzherzog Sigmund. Von Graf Heinrich von Fürstenberg ainpit sein pfandschaft der zehnten zu Clengen im Brigental unter Villingen der statt Villingen zu ver-schreiben, dann er an jene dieselb pfandschaft übergeben habe 1 ).

Eepertorien (16. Jahrhdt.) des sogen. Scliatzarchivs, t. II, p. 246, 239. Innsbruck.

1) 1475, Jan. 3. (zinstag nach dem hailigen jars, genannt der achtend tag der Wühenächten) a ) be-kennen Burgermeister und Räthe zu Villingen, dass sie an den Grafen Heinrich von Fürstenberg wegen desZehntens zu Clängen, den derselbe bisher von ihrer gnädigen Herrschaft von Oesterreich in Pfandesweise inne-gehabt und nun mit Bewilligung des Herzogs Sigmund von Oesterreich an sie (die Aussteller) verkauft hat, wobeidie Summe des alten Pfandschillings etwas minder ist als der Kaufpreis, keine Forderung mehr erhebenwerden. Das Or. trug das kleinere Stadtsiegel von Villingen. Copialbuch (18. Jahrhundert): Verträge mitVillingen, p. 48. Donaueschingen.

a) In vorderösterreichischen Landen ward also damals das Jahr mit dem 1. Januar begonnen, währendman im Fürstenbergischen, wie mehrere Urkunden zeigen, noch 1509 nach alter Sitte das Jahr vom Weihnachtstagan rechnete.

III.

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