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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1471.

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1411, Febr. 12.

582. Jacob von Bern, derzeit Schuldheiss zu Zell - Harmerspach, Hanns Jacob, Frye

Jacob und Ytell Jacob, alle vier Gebrüder von Bern, welche vordem etliche Briefedem wohlgebornen Herrn Grafen Heinrich zu Fiirstenberg, Landgrafen in Bare und Herrnzu Husen im Kinczigental, ihrem gnädigen Herrn, übergeben und jetzt, da ein Theilvon ihnen diese Briefe braucht, gemeinsam ihrem lieben Schwager Jos Münich vonKosenberg befohlen haben, dieselben bei dem genannten Grafen abzuholen und dahinzu legen, wohin sie es ihn heißen, verzichten auf alle Ansprache dieser Briefe wegengegen den genannten Grafen, seine Erben und alle die, welche die Briefe in seinerGnaden Schlösser „hynnder inen gehabt haben."

Geben an zynstag vor st. Valentins tag 1471.

Die Siegel der Aussteller fehlen.Perg. Or. Donaueschingen. B.

583,

1471, April 10.

Wolfach.

Heinrich Graf zu Fürstenberg, in Bare Landgraf, Herr zu Husen im Kinczigen-tal, bewilligt mit „gehelle" der wohlgebornen seiner lieben Vettern Grafen Conratsund Grafen Egens zu Fürstenberg, Gevettern, dem ehrbaren seinem lieben getreuen

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Virich Schmid zu Gysingen seiner merklichen Nothdurft halber einen „tagwan" Mattenzu Gysingen, so von ihm und der Grafschaft Fürstenberg Lehen ist, den Heiligen-pflegern zu Gutmatingen für Eigengut zu verkaufen.

Geben zu Wolfach an mitwoch vor dem hl. Ostertag 1471.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Nach einer vom Or. in der Pfarrregistratur zu Gutmadingen genommenen jüngeren Abschrift im f. f. A.

1411, April 20.

584. Die Stadt Basel schreibt an die Stadt Freiburg: Graf Konrat zu Fürstenberg wolle

dem Baseler Bürger Michel Loucher den verfallenen Zins von 100 fl. Gelds 1 ) „anders nitdenn in müntz, nemlich zwölfthalb ß rappen 3\ für ein gülden" bezahlen; währenddoch die Verschreibung „gold vnd dhein ander werschafft" inhalte, auch die Verab-redung 2 ) diejenigen, so zur Münzgenossenschaft nicht gehören, auch nicht berühre.III. 53

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