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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1469.

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Erben der wohlgebornen Herrn, der Grafen Hainrich und Egen zu Fürstemberg, Land-grafen in Bare, Gebrüder löblicher Gedächtniss, ihrer gnädigen und lieben Herrn, dervorgenannten Grafen Vettern, Vaters und „äni." Diese hatten für genanntes Hauptgutund Zins, der jährlich von den „Mayen vnd Herbstüren zu Gysingen" halb auf st.Philipps und Jacobs Tag, halb auf st. Martins Tag fällig wird, die verstorbnen Bürgenund Mitschuldner dem festen Hainrich von Offtringen und dessen Erben gestellt, ihreErben aber stellen anstatt derselben neue Bürgen, weil sie hiezu zufolge des Haupt-briefs verbuüden sind *).

Geben an zinstag vor st. Martins des hl. byschofs tag 1469.

Die Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) Berchtolds von Schellenberg (Schild ohne Helm mit 2 Quer-balken; berljo. . . ooii. fdjcllcnbertj); Sigmunds vom Stain (im halb r. gelehnten Schilde 3 gestürzte Wolfsangeln;auf dem Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken 1 große Wolfsangel; Umschrift auf verschlungenemBande abgeschliffen); Eberharts von Clingenberg (fehlt); Hans Virichs von Almshoven (Schild mit Helm, darauf2 Homer, alles übrige abgeschliffen) und Hainrichs von Almßhoven (geviertet, in 1 eine Rose; auf dem Helmmit wehenden ausgeschnittenen Decken 2 Hörner; S. ijoinr.. . oc. ahn....).

Perg. Or. Donaueschingen. B.

1) Von demselben Tage ist die entsprechende Schadloshaltung der Grafen Egen, Hainrich und Conratzu Fürstemberg, Gevettem, für den festen Hainrich von Almßhofen zu Ymendingen datirt. Die Siegel (grün inbrauner Schüssel) der Grafen Egen, Hainrich und Conrat von Fürstenberg (wie oben).

1469, Nov. 7.

563- Schadlosbrief Grafen Egens zu Fürstemberg, Selbstschuldners, Hainrichs und

Conrats, Gevettern, Grafen zu Fürstemberg, Landgrafen im Bare etc., Mitschuldner,für den festen Hainrich Jäger, genannt Spät, zu Imadingen, ihren Bürgen mit andernihren guten Freunden l ) gegen die edeln Hanns und Hainrich von Stoffeln, Gebrüder,Freiherrn, um 2000 fl. rh. Hauptgut und 100 fl. Zins daraus, der jährlich auf st.Martinstag von ihren jährlichen Güten und Steuern des Thaies Vrach mit Fällenund Gelassen daselbst, vom Halbtheile des Zolles zu der Nüwemfürstemberg, vomDorfe Hüntschingen mit Zehnten, Steuern, Fischenzen, Diensten, Fällen, Gelassenund aller Zugehörde zu reichen ist.

Geben am nechsten dornstag nach st. Andreas des hl. zwölfpotten tag 1469.

Die Siegel der Aussteller (grün in ungefärbter Schüssel, wie oben).Perg. Or. Donaueschingen. B.

1) Auch der feste Hans der Reckenbach zu Gisingen war damals Bürge für die genannten Grafen.Gabelkhovers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart.

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