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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1469.

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berg insinuirt und auch diesem eine von Michel, Seiner Gnaden Schreiber, gefertigte Copie hinterlassen. Am18. Sept. darauf habe er dann zu Fürstemberg, dem stettlin in der Barre, an der Staig vor dem stettlin, „ander statt, da man dann pfleget das landtgericht daselbs zuo habend", in der Sitzung des Landgerichts demLandrichter Hainrich Botembaeher das kaiserliche Mandat an das Landgericht in der Bar insinuirt, von demebenfalls ein Transsumpt mitgetheilt wird. Endlich in der vierten Stunde Nachmittags desselben Tages habeer zu Löffingen dem stettlin dem Grafen Conrat, „der ab dem gejäge komen was, noch uff dem pfard saß vndmit dem federspil wider riten wolt", das Original des ersten kaiserlichen Mandats überantwortet. Perg. Or.Stuttgart.

1469, Aug. 11.

Wolfach.

558. Heinrich (Graf zu Fürstenberg) etc. leiht dem erbern Gilgen Auberlin, Altgast-

meister zu Kniebis, auf dessen Bitten für ihn und seine Nachkommen, Töchter undKnaben, seine Wälder in der obern Herrschaft zu Rippelzaw, „die nit an das wasserzu hawen sind, zu hartzen vnnd die darzu zu erbrechen vnnd zu erbawenn". Der-selbe hat seinen Forstmeistern einen Jahreszins zu geben, der aber über 1 fl. nichtgesteigert werden soll.

Geben zu Wolfach am freytag nach st. Lorentzen tag 1469.

Das Orig. siegelte der Aussteller.Pap. Cop. 17, Jhdt. (sehr verletzt). Donauescbingen. B.

1469, Aug. 31.

Wiener-Neustadt.

559

Die Grafen Heinrich, Connradt und Egen zu Fürstemberg werden unter dendeutschen Fürsten, Grafen, Herren und Städten genannt, denen Kaiser Friedrich diegegen die Schweizer Eidgenossen wegen ihres Friedensbruches ausgesprochene Reichs-acht und Aberacht anzeigt.

Geben mit vrteil zu der Newenstat am letzsten tag des monads Augusti 1469.

Nach dem Perg. Or. im geh. Hausarehive zu Wien mitgetheilt von Chmel in Pontes rerum Austria-carum, Abthlg. II, Bd. II, S. 364.

1469, Sept. 18.

560. Caspar von Sunthusen übergibt dem Grafen Heinrich zu Fürstenberg, da er

von ihm und seinen Erben, den Herren zu Fürstenberg, „zu diener vnd in irer gnadenschirm enpfangen" worden, seine namentlich aufgeführten Eigenleute zu Sunthusen,

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