1469.
403
so sol semlieh vordrung vnd ansprach allwegea vor dehainen lüten, richtern noch ge-richten, gaistlichen noch weltlichen noch an dehainen enden dehain craft noch machthaben sonder von menglichem craftlos erkendt vnd vernichtzet werden. Vnd ob ouchWernher vnd Hanswernher von Zymern, fryen, vorgenanten, oder ir erben vber kurczoder lang an raut funden oder sust vermainen wöltin, das der vorgenanten minerlieben husfröwen Annen von Stoffen vertzihung, wie vor staut, nit gnüg wer, so soldie selb Ann von Stoffen, wenn sie darvmb von inen angelangt wirt, öne vertziehenir müterlich erbe dem genanten Hanswernhern von Zymern, irem prüder, zu Rottwilr(sie) vff dem hoffgericht ouch vffgeben vnd sich des gegen im vnd sinen erben inmauß, wie sie das gegen graue Egen von Fürstemberg, ouch irem prüder, gethönhaut, vertzihen. Vnd hervff so süllen die benanten parthyen deren vnd aller anderspenne bis vff disen tag zwischen inen verloffen gentzlich gericht vnd geschlicht vndaller vnwille gantz ab vnd furo gut frund sin vnd, ob gott wil, lang beliben, allestrüwlich vnd vngeverde. Vnd des alles zu wareni vrkünd so hon ich Trutpert fryherre zu Stoffen als ain tedingsman vnd verwilger in der sache mit der obgenantenAnnen von Stoffen, miner lieben husfröwen, min insigel für vns vnd vnser baidererben an den brieue thon hencken. Wir Egen graue zu Fürstemberg vnd landtgrauein Bar, Annen (sie) von Stoflen, geporn gräuin von Fürstemberg, Wernher, Anna vnd HannsWernher von Zymern, fryen vnd gräuin vorgenanten, bekennen mit dem brieue, dasdis teding vnd alles das, so vorstaut, durch vnser bitt, gunst, wissen vnd willen zu-gangen vnd bescheen ist, gereden, globen vnd versprechen by vnsern guten handge-gebnen truwen das alles trewlich zu haltent, daby beliben zu laussen, dawider nit zesind, ze tünd noch schaffen gethön werden noch nement von vnsert wegen vngevar-lich; vnd des zu vrkünd so haben wir Egen graue zu Fürstemberg vnd Anna vonStoffen, geporn gräuin zu Fürstemberg, vnsre insigel für vns vnd vnser erben vnd ichWernher von Zymern fry min insigel für mich vnd die genanten min lieb husfröwenvnd sun brestenhalb der iren von ir gebett wegen für vns vnd vnser erben ouch anden brieue hencken laussen,
der geben ist an mittwoch nescht (sie) nach dem suntag Quasimodogeniti, alsman tzalt nach Cristus gepurt tusent vierhundert sechtzig vnd nun jaure etc.
Die Siegel: 1. des Ausstellers (im Schild 2, 1 Kelche, „stoufe"; auf dem gekrönten Helm mit Deckeeine Bischofsmütze, aus deren Höhlung ein Federbusch aufsteigt; truptrt Ijer v. (lopn.); 2. des Grafen Egen zuFürstenberg (wie oben an Nr. 519); 3. der Frau Anna von Stoffen, geb. Gräfin zu Fürstenberg (wie oben anNr. 491); 4. des Freiherrn Wernher von Zimmern (im Schild aufgerichteter Löwe mit Beil; auf dem Helmmit wehenden Decken ein wachsender Hirsch mit herausgestreckter Zunge; Umschrift um das runde Siegelfeldabgeschliffen). Alle Siegel sind von grünem Wachs in ungefärbten Schüsseln.
Perg. Or. Donaueschingen.
51*
m
KHH
II
m
Stimm
'^ :'■■■:>:■■
III
■ ■.■■■■',''m •:«
■-'W.
9 "■■■
Mm
WffiM WM
'■■■■• S
i
Sil»«
mm-:
SaEHww
fl^^^Ä!?