1469.
401
1469, April 12.
555- Trutbert Freiherr zu Staufen schlichtet als Schiedsrichter den Streit zwischen seiner Ge-mahlin Anna, geb. Gräfin von Fürstenberg, und deren Bruder, Grafen Egen von Fürsten-berg einerseits und Freiherrn Wernher von Zimmern anderseits über Heimsteuer, Leib-geding und Morgengabe der Frau Anna von Zimmern, Gemahlin des letzteren, geb. Gräfinvon Kirchberg, Witwe des Grafen Hans von Fürstenberg.
Ich Trutpert fry herre zu Stoffen bekenn vnd tun kunt menglichem mit dembrieue: als spenn, zwayung vnd vnwille zwischen den wolgepornen vnd edlen Egengraue zu Fürstemberg II vnd la,ndtgraue in Bär etc., Annen von Stoffen, geporn gräuinvon Fürstemberg, minen lieben swager vnd husfrowen, an ainem, Wernhern von Zy-mern, fryen, vnd Annen von Zy II mern, geporn grauin von Kirchberg, minen liebensweher, fröwen vnd swiger, von wegen des edeln Hans Wernhers von Zymern, fryen,ir baider sune, mins lieben swagers, am andern herwaschsen (sie) vnd vfferstanden sind vonzwaytusend guldin der genanten fröw Annen von Zymern hainstüre, von hundertguldin lipdingszins, von zwaitusent guldin ir Widerlegung vnd von viertzig guldin zinsvon achthundert guldin ir morgengab mit sambt varender habe von dem wolgepornengraue Hansen von Fürstemberg seliger gedechnus (sie), irem elichen gemahel, herrüren,das ich die vorgenanten parthyen mit irem wissen vnd gutem willen selicher spennevnd zwytrecht gütlich betragen vnd sie deren gentzlich gericht vnd vberain in mauß,als hernach staut, gebracht hon. Dem ist also: nachdem vnd die vermelt fröw Annvon Zymern graue Egen von Fürstemberg, irem sun, fünftzig guldin lipdingzins, dassich fünfhundert guldin hoptgüts gepürt, von den zwaitusent guldin ir Widerlegunggeschenkt haut, vmb das er zu sinem väterlichen erbe dester baß mit rüben komenmocht, vnd yetz vff datum dis briefs im zwayhundert guldin verfallens zins von aht-hundert guldin ir morgengab ouch nachgelaussen, das dann sy irem sun Hanswern-hern von Zymern fünfhundert guldin Einscher an den zwaintusent guldin ir hainstüre,so sie mit ir zu dem benanten Wernhern von Zymern bracht haut, ouch schenkensol, das sie ouch vor mir, obgenanten Trutperten von Stoffen, vnd andern güts willensgeton haut, vnd als graue Egen von Fürstemberg der vorgenanten siner fröw mütervon den ahthundert guldin ir morgengab bisher viertzig guldin Binscher järlichs zinsze geben schuldig gewesen ist, nämlich herinne beredt vnd betedingt worden, das ernoch sin erben nun fürohin, diewil vnd Wernher von Zymern vorgenant in leben ist,der selben siner fröw müter noch dem vermelten Wernhern von Zymern noch nementvon irt wegen dehainen zins von den selben ahthundert guldin ir morgengab pfiiehtigIII. 51
I \ §llplt
I ' ■
■". ■■■'■
• ■■■■■■••,'
iBl
Hill
HS
«HS
1h
_aaa
'wmtfflWMm
mm
£m