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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1467.

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fraternitatis nostre vsibus deseruire debebunt et residuum in vsum ipsius confraterni-tatis üonuerti, ut diuino cultui fiant auguiento. Nos eciam Heinricus presentis scriptipatrocinia spondemus et concedimus omnibus et singulis vtriusque sexus hominibusspiritualibus et secularibus, temporibus supradictis pro diuinis audiendis ad opidumWolfach venientibus et recedentibus ab eodem, donec ad ipsorum propria liberum etsecurum saluum conductum et per nostros heredes et successores illis ipsis volumusimpertiri eundem, duraturum in euum, nostris tarnen diffidantibus, insidiantibus etinimicis seniper exclusis." Imploratque comes episcopum, ut haue suam fraternitatemneenon statuta pretaeta stabilire et suis spiritualibus donis, refectionibus ac indulgen-tiis remunerari velit.

Datum sedeeima die mensis Septembris anno domini millesimo quadringen-tesimo sexagesimo septimo, indictione quartadeeima etc.

Die Siegel des Grafen Heinrich, des Bürgermeisters und Bathes der Stadt Wolfach und des PfarrersPaulus Wild fehlen.

Perg. Or. Donaueschingen.

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1461, Okt. 2.

Wolfach.

538. Heinrich Graf zu Furstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im Kinez-

igentale etc., bittet den Bischof Hermaun von Costentz oder seinen Vicarien um Be-stätigung *) der erneuten Stiftung der ewigen Messpfründe in der Pfarrkirche zuWolfach auf dem Altare st. Niclaus und aller gläubigen Seelen. Da dieselbe durchKrieg, Sterben und andere „anvelle" in ihren Einkünften abgenommen hat, haben 5Burger und Kirchgenossen, Namens Burckhart Schnyder und Virich Wagner, Burgerzu Wolfach, Hanns Bruch, Claus Walther und Aberlin Hofemeir, diese drei aus demLangenbach, mit Zustimmung des Grafen, dem die Messe zu verleihen steht, dieselbemit 10 rhein. fr. jährlicher näher bezeichneter Gilt aufgebessert. Auch die Verpflich-tungen des Priesters werden neu festgestellt.

Geben zu Wolfach an frytag nach st. Michels des hl. ertzengels tag 1467.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) Dieselbe erfolgte durch Urkunde Bischof Hermanns v. 1468, Febr. 4. „in aula nostra Constantiensi".Perg. Or. (das Siegel fehlt) ebendort.

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