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Die Siegel der drei Aussteller (die beiden ersten grün in brauner Schüssel wie oben, Egens hier ab-
Perg. Or. Donaueschingen.
gebildet).
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1) 1487, Okt. 15. sendet Hainrich Graf zu Furstenberg etc., der ältere, seinem sondern lieben VirichBletzen von Rotenstain als „dem eltisten weltlichen Bletzen" die Copie eines Reverses, worin dessen Vaterfür sich und seine Lehenserben dafür, dass er demselben den Zehnten zu Gutmatingen geeignet hat, sich ver-schreibt, fürderhin sein Mann zu sein, und ersucht ihn gütlich, in Monatsfrist solch Lehen von ihm zu em-pfangen und der Grafschaft Furstenberg Lehensmann zu werden in gleicher Weise, wie es sein Vater gewesen.Datum vf st. Gallen aubend anno 87. Pap. Concept. Donaueschingen. B.
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2) 1487, Dez. 15. (samstag nach st. Lucyen und Othilientag) bekennt Virich Bletz von Rotenstain,dass Graf Hainrich ihn schriftlich und mündlich zum Lehensempfange aufgefordert und 2 Monate Frist hiezugegeben hat. Da er seiner merklichen Geschäfte und Abwesenheit halber nicht zu demselben hat kommenkönnen, bittet er um nochmalige Frist „biß zu dem zwaintzigosten tag." Das rückwärts aufgedrückte Siegelfehlt. Pap. Or. Donaueschingen. B.
3) 1488, Jan. 11. leiht Hainrich Graf zu Furstenberg etc. dem festen, seinem besonder lieben VirichBletzen von Rottenstain als Vorträger seiner Brüder, des wohlgelehrten Meisters Hanß Pletzen und des festenPoleius Bletzen, die Lehengüter, die ihr Vater Dietterich Bletz sei. von ihm und der Grafschaft Fürstenbergsein Leben lang zu Lehen gehabt und worauf er sein Mann gewesen, und die dieselben und ihre Lehenserbenauch von ihm zu Lehen haben sollen, weil er und seine Vettern, Graf Cunradt und Gi - af Egen, Grafen zuFürstenberg, Landgrafen in Bare etc. sei. Gedächtniss ihrem gemeldeten Vater sei. von Gnaden und seinerNothdurft halb ihr Eigenthum, den grossen Komzehnten und einen Heuzehnten in ihrem Dorfe zu Gutmatin-gen, welchen jener und seine Vordem von ihnen und ihren Vordem zu Lehen gehabt, geeignet und zu ver-kaufen erlaubt haben, um seinem Schaden damit zu verkommen. Diese Stücke sind: ein Gut zu Nideräschach,genannt der Vockenhuser gut, das ehedem Conradt Lonlin besessen, ein Zehnten zu Tuningen, genannt derBupsinen zehend, und das Amstorfer veld bei Rotwyl. Geben an frytag vor st. Hylarien tag 1488. Das Ori-ginal siegelte der Aussteller. Pap. Concept. Donaueschingen. B. — Dabei der von gleichem Tage datirteLehenrevers des Empfängers im Pap. Concepte und Perg. Originale, letzteres mit dessen Siegel. Dabei auchCopie eines inhaltlich gleichen Lehenreverses, den Dietrich Bletz, Virich Bletzens Vater ausstellte, und einBruchstück des Lehenbriefs für Dietrich Bletz (Copie).
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1466, Juli 28. Wolfach.
520. Heinrich Graf zu Furstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im Kincz-
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