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Friburgensis rector ac kathedram inclitae facultatis juristarum ibidem ordinarie regens,Johannes Ysenli, licentiatus in decretis, ac Conradus Dinckeller, presbyter et cappel-lanus ecclesiae parochialis b. Virginis in Friburg scribunt, supplicantes, quod confirmetereetionem et fundationem beneficii missae perpetuae ad altare st. Erhardi in sacellob. Mariae virginis in oppido Wolfach cum annuis redditibus 32 fl. Rhenensium e 640 fl.Rh. a marchione Carolo Badensi festo st. 3 regum persolvendis'). Quod beneficinmLüpoldus Schenner, presbyter et cappellanus parochialis ecclesiae in Friburg, nunc demedio sublatus, fundare voluit et praefatos viros executores testamenti ordinavit.Heinricus comes de Fürstenberg, landgravius in Bar et dominus in Husen vallis Kinc-zigen, praebuit assensum.
Acta et facta in opido Friburg 1464, 25. die Augusti, indictione 12 2 ) 3 ).
Die Siegel der Aussteller, des Grafen Heinrich, des Paulus Wild, presbyter et rector parochialis ec-clesiae in Wolfach, und des Johannes Schenner, frater carnalis et legitimus testatoris, fehlen.
Perg. Or. Donaueschingen.
a) Der Schreiber dürfte hier die wohl abgekürzten Worte einer Vorlage: studii generalis missverstanden
haben.
1) Die Bestätigungsurkunde des Constanzer Generalviears datirt v. 1465, März 5. Perg. Or. (Siegelfehlt). Donaueschingen.
2) 1464, Nov. 4. (sonentag nehst nach Allerheiligen tag) schreibt Trutprecht Herr zu Stauflfen anden Grafen Heinrich zu Fürstenberg etc., seinen lieben Herrn und Schwäher: Lutpolt Schenner habe vor seinemTode bestimmt, dass die obengenannte Pfründe zum ersten niemand anderem geliehen werden solle als Jo-hannes Zehender, des Dechants zu Pryburg Schwestersohne, was auch geschehen ist. Nun habe ihm der Dechantgesagt, Graf Heinrich habe von ihm begehrt, von dieser Pfründe für seinen Schwestersohn abzustehen. Der-selbe würde das gern thun, aber der Bischof von Costentz habe in seinem Bisthum eine Ordnung gemacht,dass fortan kein Priester geweiht werden solle, er habe denn eine Pfründe. Daher bittet er, den jungen Ge-sellen bei der Pfründe bleiben zu lassen, damit er zur Weihung und priesterlichem Amt kommen könne. Mitihm bittet auch sein Gemahl b ), „der öch ettwas ir junpfroüwen halb Susannen, die da durch nämlich gefür-deret mag werden, gelegen ist." Der Dechant habe ihm zugesagt, dafür zu sorgen, dass längstens bis Osternüber 2 Jahre die Pfründe dem Grafen wieder aufgegeben werde. Pap. Or. mit grünen Siegelspuren. Donau-eschingen.
3) 1465, Febr. 6. (mitwoch nächst nach st. Agthen der hl. junckfröwen tag) übergeben Hanns Schen-ner, Burger zu Dornstetten, Kathrina, sein eheliches Gemahl, Lüpolt, Endlin, Otilia, Margaretha und Gutlin,deren eheliche Kinder, Auberlin Hafner und Hainrich Scheck, beide Burger zu Nagelt, Henßlin Schulthaiß,Burger zu Dornstetten, und Paulus Scherer, Burger zu Wolfach, der bemeldeten Töchter eheliche Hauswirthe,vor Schuldheißen und Eichtern zu Dornstetten die im Stiftungsbriefe den Erben des Testators vorbehalteneLeihung der obengenannten Pfründe dem Grafen Heinrich zu Fürstenberg etc. und seinen Erben ewiglich, unterder Bedingung, dass taugliche Bewerber aus der Zahl der Nachkommen von Hanns und Lüpolt Schenner oder
deren Töchtern den Vorrang haben sollen. Das Siegel der Stadt Dornstetten (im Schild 3 Hirschstangen;.....
.....in bornflctttn.) Perg. Or. Donaueschingen.
b) Anna, Tochter des Grafen Johans von Fürstenberg.
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