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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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Urals

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1462.

vrteilsprechern des lanntgerichts in der Bare, das euch zusteen solle, mercklich be-swert, nemlich in dem, das dieselben graff Eberharts leutte nach lautt irer frey-heitten, vnd als. recht sey, nicht geweiset, sonder mit Verachtung derselben freyheitten,rechtens vnd löblich herkomens an demselben lanntgericht berechtet vnd zu schadengebracht werden;" und gebietet solches abzustellen.

Geben zu Gretz am montag nach st. Dorotheen tage 1462.

Ad mandatum proprium domini imperatoris.

Das aufgedrückte kaiserliche Siegel ist abgesprungen.Pap. Or. Stuttgart.

1462, Febr. 8.

Gratz.

478. Friderich, von Gottes Gnaden Römischer Kaiser, zu allen Zeiten Mehrer des

Reichs, zu Hungern, Dalmatien, Croatien etc. König, Herzog zu Osterreich, zu Steir,Kernndten und zu Kram, Graf zu Tirol etc. erlaubt dem Grafen Eberhart zu Wir-temberg und zu Mumppelgart mit dem Empfang der von seinem Vater hinterlassenenLehen und des Blutbanns noch ein Jahr vom künftigen st. Dionysientag an zu wartenund heißt ihn hiezwischen dem edeln, seinem und des Reichs lieben, getreuen Hain-rich, Grafen zu Furstemberg in seinem Namen darauf gewöhnlich Gelübde und Eidzu thun wegen der Ausübung des Blutbanns in der Zwischenzeit.Geben zu Gretz am montag nach st. Dorotheen tag 1462.

Das kaiserliche Siegel.Perg. Or. Stuttgart. B.

1462, Febr. 11.

479. Fehdebrief des Grafen Heinrich von Fürstenberg an Herzog Ludwig den Reichen von

Baiern-Landshut.

Den hochgebornen fürsten vnd herren, hern Ludwigen, pfaltzgrauen by Ryne,hertzogen in Nydern vnd Obernbeyern, II laß ich Heinrich graff zu Furstenberg, lant-graff in Bare vnd herre zu Husen im Kyntzigertal wissen: als II der hochgeborn fürstvnd herre, herre Karle, marggraff zu Baden etc. vnd graff zu Spanheim, myn gne-diger herre, als ein keyserlicher houptman vch ein abclage vnd vehde zugeschriebenhat, das da ich vnd dise nachgenannten myne dyenere vnd knechte, nemlich Hein-

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