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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1461.

r. gelehnten Schilde 2 Fische oder Aehren?, aus einer Spitze erwachsend; Kleinod unkenntlich; g. curat, »o.ktpptnljai..) Donaueschingen. — 1471, Jan. 25. (vf st. Paulus tag der bekerung) gibt Conrat von Kyppenheimdiese Träcerschaft, die er „kranckheit halb sins lybs nit wol me tragen noch verdienen kan", dem GrafenHeinrich wieder auf mit der Bitte, dieselbe statt seiner dem festen Melchior von Valckenstein zu übertragen.Perg. Or. mit d. Siegel des Ausstellers (grün, beschädigt, unkenntlich). Donaueschingen. — 1471, Jan. 28.(menda» vor Vnser lieben Frawen tag der Liechtmeß) belehnt derselbe Graf Heinrich den festen Melchior vonValckenstein als Träger der Stadt Fryburg mit den genannten Lehenstücken; 1491, Sept. 30. (frittag nachst. Michels tag) derselbe den festen Arbogast Schnewlin Berlappen von Zeringen; 1500, März 17. (zinstag nachdem sontag Eeminiscere) Graf Wolfgang zu Fürstemberg den letzteren. Drei Perg. Or. mit den Siegeln derAussteller im Freiburger Stadtarchive. Die betreuenden Lehensreverse von gleichem Datum, Perg. Or. inDonaueschingen, mit Ausnahme des Reverses Melchiors von Valckenstein.

1461, März 17.

474, Heinrich Graf zu Fürstenberg etc. belehnt den festen Geruasien von Pforrn

als Träger Herrn Wilhalms von Halfingen, Comthurs des deutschen Ordens zu Fry-burg i. B. und des Deutschhanses daselbst mit dem Kirchensatz und Zehnten zuHarrdern bei Fryburg ! ) 2 ).

Geben an zynstag st. Gerdrutten tag 1461.

Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Karlsruhe (Archiv Breisgau, Herdern).

1) Vom selben Tage datirt der entsprechende Revers. Perg. Or. mit Siegelbruchstück (grün inungefärbter Schüssel; abgeschliffen bis auf:......uon. pfor...) Donaueschingen.

2) 1491, Sept. 30. (frittag nach st. Michels tag 1491) belehnt Graf Hainrich zu Furstenberg mit den-selben Stücken den festen Wernher von Pforren als Träger Herrn Virichs von Windegk und des Deutschhauseszu Fryburg; 1500, März 17. (zynstag nach dem sonntag Keminiscere) Graf Wolfgang zu Fürstenberg dennämlichen; 1503, März 24. (fritag vor Letare) Graf Wolfgang den festen Conrat Snewelin von Krancznow;1505, Juli 28. (montags nach st. Jacobs des hl. appostebi tag) der nämliche den festen Wilhelm Krebß zuFri-burg, ihn wie die vorigen als Träger des genannten Virichs von Windegk. Perg. Or. je mit dem Siegel desAusstellers, a. a. 0. Die Reverse, Perg. Or. mit den gleichen Daten, in Donaueschingen mit den Siegeln Wern-hers von Pforren (grün in ungefärbter Schüssel; im Schild ein Stern innerhalb eines Kreises; auf dem Helm

ein Stern zwischen 2 oben mit Ringen besteckten Jagdhörnern; SS. XO .....Pfor.), Arbogast Schnöwlins Beren-

lappen von Zeringen (1500, März 17. statt Wernhers von Pforren, dem sein Siegel fehlte; grün in ungefärbterSchüssel; Schild getheilt, oben damaszirt, Kleinod und die auf 6 Bändern vertheilte Umschrift unkenntlich),Conradt Schnewlins von Crantzenow (grün in ungefärbter Schüssel; Schild getheilt, unten damaszirt; auf demHelm ein gekrönter Thierrumpf; conrat.......) und des Wilhelm Krebß zu Friburg (grün in ungefärbter Schüs-sel, beschädigt; im Schild 2, 1 Krebse; auf dem Helm ein Flug).