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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1461.

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Grafen Virich zu Wurtenberg redete: ihr gnediger herr von Wirtemberg hett herrnHanns Jacoben von Bodman, herrn Wilhelm von Honburg, ritter, Sigmunden von Hon-burg, Hannß Jacoben von Bodman, Vlrichen von Jungingen, Heinrich von Eischachund Burekarten von Eischach bestellt zu im ein jar zu dienen, nach lut eins brieffs,deß abschrifft er bat zu hören. Deßglichen hett sin gnad grav Conrat von Fürsten -berg zu diener bestelt, der nit in dem brief begriffen vnd doch daryn gangen were,das er glich als die andern und als ob er in dem brieff were begriffen, bestelt undsin abredung sin lassen wolt. Nun hett ir gnediger herr als ein kayserlicher haupt-mann sie mit andern geschickt mit des heiligen richß banier zu irem herrn vonBrandenburg wider hertzog Ludwigen von Bayern, da dannen weren sie geritten onewillen ires gnedigen herren, das wer siner gnaden unbequem gewesen und hett ihmschaden gebracht und hofft, sie werden in recht schuldig im die ritterbestallung zudienen nach lut des bestallungbrieff und im den kosten und schaden, den er des hettgelitten oder noch werd liden, ablegen. Darwider stunden dar herr grave Conrat vonFürstenberg, herr Hannß Jacob von Bodman, herr Wilhelm von Honburg ritter, Sig-mund von Honburg, Hannß Jacob von Bodman, Virich von Jungingen, Heinrich vonEischach und Burckard von Eischach und namen zu fürsprechen den wolgcbornenhern grave Heinrichen von Lupfen, der bedingt sich auch nach recht und gewonheitund redt unter anderm, wie daß grav Conrat von Fürstenberg mit grav Ulrichen zuWirtenberg selbst in beyseyn Wolfen von Tachenhusen geredt habe, er mocht im dasbanier empfelen oder nit, wurden die Sachen die hertzoge zu Osterreich oder die irenberuren, so wolte er abrüten, deßglichen die andern auch hetten geredt etc. Zu demhatt grav Ulrich zu Wirtenberg durch seine anwalt lassen reden, wie vor, er nochkeiner der sinen weren der herre von Oesterreich feind nit, hett auch grave Conratennoch die andern nit uff oder wider sie oder die iren geschickt, sonder als kayserlicherhoptman wider hertzog Ludwigen von Bayern mit des heiligen richs banier, und hettinen nie angemuttet, wider hertzog Albrecht oder herzog Sigmunden von Oesterrichnoch a ) yemand der iren zu sinde, darum meint er, sie weren unbillich abgeritten.

Sattler, Geschichte des Herzogthums Wurtenberg unter den Graven, III, Beilagen, S. 190, Nr. 125.a) Sattler: nach.

1461, Jan. 19.

Villingen.

470. Eberhart Graf zu Werdemberg, Martin Herr zu Stouffen, Virich von Eümlang,

Eitter, und Marquart von Halfingen, Hauptmann zu Eotenburg am Neckar, schlichtenals Tädingsleute den Streit zwischen dem wohlgebornen Grafen Heinrich zu Fursten-

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