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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1460.

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Perg. Vidimus v. 1486, April 8., ausgestellt vom kaiserlichen Notar Anndres Kötz von Horw, seßhaftzu Wolfach, auf Verlangen des Grafen Hainrick zu Fürstenberg in dessen Hause zu Wolfach in der oberenStube. Karlsruhe (Breisgau, Bränlingen).

1) 1460, Okt. 27. (mendag vor st. Simon vnd Judas tag zu Zell am Vndersee) theilt Herzog Sig-mund seinen Leuten zu Brunlingen, armen und reichen, dieses mit und empfiehlt ihnen, dem Grafen und seinenErben fortan mit Gelübde und Eid und sonst gehorsam und gewärtig zu sein, indem er sie zugleich der Eide,womit sie ihm verbunden, ledig sagt. Gleichzeitige Pap. Copie. Karlsruhe (Breisgau, Bräunungen).

2) 1460, Okt. 31. schwören die Bräunlinger dem Grafen Heinrich von Fürstenberg den Huldigungseid.Das ist der ayde, so die von Brulingen vff frytag nach sant Symon vnd Judes tag im 60. jar ge-

mainlich gesworn hand mym hern graf Hainrich zu Furstenberg etc. Item die von Brulingen werden globenvnd sweren, vns, graf Hainrichen zu Furstenberg truw vnd warheit, vnsern fromen zewerben vnd vnsem schadenze warnen") (sie), vns vnd vnsern amptlüten, oueh denen, so gewalt vber sy von vnser amptluten empfolhenwirt, gehorsam vnd gewertig zesind zu vnsern vnd der selben vnser amptluten geboten vnd verbotten, kainenandern herren zenemmen, oueh kainerlay fromdikait, nüwerung oder anders, so wider vns sin mocht, furze-nemen, sonder sollichs, so vns vnser gnediger herr, herzog Sigmund zu Osterrich etc. an inen nach meidung sinergnaden brief vns darumb gegeben hat, getr&wlich an vns zu halten vnd nimmermer dawider zetond vnd des inallen obgeschriben punckten sollend sin all arglist vnd geuerd gantz vßgescheiden etc. Was vch mit warten (sie)erzelt vnd an disem brief gelesen ist, darumb ir üwer trüw geben habend, daz wollen ir ton vnd daby plibenon all widerung vnd furzug war vnd stat zehalten getrüwlich vnd vngeuarlich. Des bittend ir vch got zehelfen vnd syn hailligen.

Gleichzeitige Pap. Aufzeichnung im Anschluss an die Copien der Urk. v. 1460, Okt. 26. und 27.Karlsruhe (Breisgau, Bräunungen).

a) Verschrieben statt: waren.

1460, Dez. 2. (Bräunungen).

467. Hans von Howdorf zu Ouwelfingen, Ritter, auf Befehl Grafen Heinrichs zu

Furstenberg, Landgrafen in Bare und Herrn zu Husen im Kinczigental etc. zu Brun-lingen in der Rathstube öffentlich zu Lehengericht sitzend, beurkundet, dass vor ihmund den Lehensmannen Graf Heinrich mit seinem erlaubten Fürsprechen BerchtoldSchultheissen von Hufingen zu Vilingen, und der Deutschordenscomenthur Herr Wil-halm von Halfingen mit dem Fürsprechen Hans Endinger von Rottwil erschienen.Nachdem dem Grafen Heinrich auf sein Begehr „runer vnd warmer", wie Lehensrechtist, mitUrtheil gegeben worden, klagte er den Comthur der Besitzstörung an an demGut zu Herrdern bei Fryburg, Gericht, Dinghof, Kirchensatz und Zehnten, das er vonseinen Vordem her besitze und das der Herrschaft Fürstenberg Eigen sei. Der Com-thur erklärte, er habe als Ordensmann seinem Obern, dem Landcomthur, von der La-dung Nachricht gegeben; „der habe, als gewonlich sye, das ein jeglicher kouff mitgewern notturftlich versichert, verschriben vnd versehen wurt, denselben gewern herrnHansen von Landegk dem eitern ritter vnd Heinrich Luppen, von den der kouff her-

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