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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1458.

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1458, Okt. 9.

452. Heinrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im Kinc-

zigental, gibt seinem Knecht und lieben getreuen Bernharten Kecken um seiner ge-flissenen Dienste willen 100 fl. rh. zu eigen, versichert ihm dieselben auf seinen Theildes Zehntens zu Gisingen und verschreibt ihm bis zur Bezahlung der 100 fl. vondiesem Zehnten 5 fl. rh. zu rechtem Vorzins, zahlbar auf st. Martins Tag.Geben an mendag st. Dionisien tag 1458.

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Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1458, Nov. 13.

Wartenberg.

453. Graf Heinrich zu Fürstenberg etc. vergleicht den festen Hans von Sunthusen

zu Sunthusen l ) und den fürsichtigen Pfaffen Johans Gastmeister, Frühmesser zu Brün-lingen, wegen ihrer Streitigkeiten, den Kornzehnten zu Oberbaldingen betreffend.Gastmeister hatte einen Theil dieses Zehntens gekauft und Sunthusen beansprucht daran„etwas vberschaczes", der ihm in den alten Kaufbriefen vorbehalten sei. Zur Aus-gleichung erhält Hans von Sunthusen von Gastmeister und seinen Nachfolgern jähr-lich auf Martini 8 Malter Korn, nämlich 5 Malter Vesen und 3 Malter Haber, als„Vorzins", den jedoch Gastmeister mit 120 fl. rhein. ablösen kann. Die von Sunt-husen haben ihrerseits auch das Recht den ganzen Zehnten wieder einzulösen mit denSummen, welche die alten Kaufbriefe besagen, und währen dem Frühmesser und dessenNachfolgern den Überschatz des Zehntens.

Geben zu Wartenberg an mendag nach st. Martinstag.

Das Siegel des Grafen Heinrich (grün, wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1) Das Geschlecht ist also nicht, wie Härder, Beiträge zur Schaffhauser Geschichte, 130, vermuthet,schon mit dem 1382 urkundlich erscheinenden Friedrich erloschen. Sunthusen, wo obiger Hans sitzt, ist Sunt-hausen im B.A. Donaueschingen, denn die Burg dieses Namens im B.A. Engen war bereits früher an die Edlenvon Eechberg übergegangen und 1446 zerstört worden; vergl. Härder a. a. O. 130 figd.

1458, Dez. 4.

454. Heinrich Graf zu Fürstenberg für sich selbst und Conrat Graf zu Fürstenberg

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