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1455.
1455, Sept. 19.
428. Martin Brycius und Martin Herman, beide von Rotwil, welche wegen Conrat
Digenshains, des Tuchers zu Kotwil, dem Grafen Conrat zu Fürstenberg, Landgrafenin Bare etc. Feindschaft angesagt hatten und gefangen worden waren, schwören demGrafen bei ihrer Entlassung aus dessen Gefängniss Urfehde.
Geben an fryttag nehst vor st. Matheus des hl. zwölfbotten tag 1455.
Die Siegel der festen und ehrsamen Junkher Eberkart Mäßlin (im halb r. gelehnten Schild ein Quer-balken ; auf dem Helme ein Flug; . t btrljnrt.......) und Eustaehius von Pfulendorf (im Schild ohne Helm
aufgerichteter Hund (oder Löwe?); Umschrift abgeschliffen), beider zu Rotwil.
Perg. Or. Donaueschingen.
1455, Okt. 4.
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Freiburg.
429. Auf sambstag Francisci sind zu Freiburg bey seinen gnaden (Erzherzog Albrecht)
in rate gewesen 1 ) anno etc. 55:........ Der marggraf von Baden, rate: graf Hain-
rich von Furstemberg u. a.....Sodann unter den einzeln genannten Grafen: graf
Conrat von Furstemberg. ... In die dort beschlossene Ordnung haben gewilligt: baidherren von Furstenberg 2 ).
Zeitschr. f. d. Gesch. d. Oberrheins, XXIV, 119, 120, 122 aus einem Eegistrarium des ErzherzogsAlbrecht von Oesterreich in Karlsruhe.
1) Es handelte sich um den Einfall, den die Eidgenossen in diesem Jahre in den Klettgau und Hegaugemacht hatten.
2) 1455, Okt. 6—7. werden die Grafen Hainrich und Conrat von Furstenberg unter den Räthen ge-nannt, mit denen Erzherzog Albrecht in der Streitsache zwischen Turing von Hallwil, Jakob von Hohensteinund Hans von Westernach zu Gericht saß. Zeitschr. f. d. Gesch. d. Oberrheins, XXIV, 127 aus einem Regi-strarium des Erzherzogs Albrecht von Oesterreich in Karlsruhe.
1455, Okt. 8.
Freiburg i. B.
429 a . Erzherzog Albrecht von Oestreich benachrichtigt Rottweil von der Anzeige des
Grafen Konrad von Fürstenberg, seines ßathes, dass Konly von Balingen, genanntSchmalzkapf, Eduard a ) (?) Dornhain und Konrad Tigesheim auf Antrag Wilhelms vonHeudorf vom kaiserlichen Hofgericht in Acht erklärt worden. Da Graf Konrad hie-gegen bei dem Kaiser Appellation eingelegt habe, möge nicht vorwärts geschrittenwerden.
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