Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
317
Einzelbild herunterladen
 

1455.

317

Vnd des zu warem vrkünd haben wir obgenanteu von Werdeinberg vnd von Lupfenals tädingslüt, vns doch on schaden, vnd wir graf Hainrich vnd graf Conrat vonFürstemberg an ainem vnd ich Wernher von Zymern zum andern tailen als verwil-liger diser täding yeglicher ein aigen insigel an disen brief hengken lassenn, darvnderwir die vorgenanten von Fürstemberg vnd von Zymern der nachzukomen vnd da byzu beliben vns verbinden.

Geben zu Mülhein vf sambstag nach sand Anthonien tag des iars, als manvon der geburt Cristi zalt vierzehenhundert fünfzig vnd fünf iar.

Die in Werg gehüllten Siegel des Grafen Johanns zu Werdenberg (grün in ungefärbter Schüssel; imhalb r. gelehnten Schild Fahne; auf dem Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken Bischofsmütze; graf.jjttns. »on. roerbcbera), des Grafen Sigmund von Lupfen (abgegangen), der Grafen Heinrich (grün, wie oben) undKonrad zu Fürstenberg (grün, wie an voriger Nr.) und Wernhers von Zimmern (grün; im halb r. gelehntenSchilde aufgerichteter Löwe mit Beil; auf dem Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken ein Hirschenrumpf;

.... er. »on...... rttler.)

Perg. Or. (in duplo) Donaueschingen.

1455, Jan. 24.

421. Schultheiß und Rath der Stadt Haselach urtheilen in offenem Gericht in dem

Streit zwischen dem durch seine Amtleute vertretenen Heinrich Grafen zu Fursten-berg und der ehrsamen Frau Kathrina von Schneyt, Wernhers von Ehingen sei. Witwe,wegen des Thaies Hagspach. Die ersteren bringen vor, Wernher von Ehingen undseine Vorgänger hätten verschwiegen, dass das Thal Hagspach Lehen von Fürstenbergsei (welcher Umstand durch eine vorgelegte Urkunde erhärtet wird '), weßhalb das-selbe jetzt dem Grafen ledig geworden sei und eingezogen werden solle. FrauKathrina von Schneytt, ihre Freunde und ein Theil des genannten Gerichtes bittendagegen um Gnade, und Frau Kathrina erbietet sich, wenn man ihr das Thal Hags-pach für ihre Lebenszeit belassen wolle, dem Grafen dafür ihr eigen Gut vff Egkleß-berg, genannt „des Flachenberg" abzutreten. Dieß wird von der Gegenpartei ge-währt, und da Frau Kathrina um Urtheil bittet, ob sie zu solcher Vergebung Machthätte, wird dieß mit einhelligem Urtheil erkannt 2 ).

Geben an frytag nach st. Anthanien tag 1455.

Das Siegel der Stadt Haselach fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) Vergl. Urk. v. 1381, Nov. 19.

2) Am 23. April (st. Georgen tag) desselben Jahres stellt Katherina von Schneytt über dieses Ab-

19

II

Uli "

mm

jm

. ..: m |

i H m '

I Wmm

mBBm

H Ü i

I

■■

■ ■ ■

II m

I ■ : ;

■I

■■■■■■■■I

■rara

wm

Int.:

-■:'■'■■

AIP

■WSSR

nmmMß

•"''■'.■•■.■;■■"

; '■ j ägB

«■■■■■■

ä'-»»s.*i;r,i-;;.

ms

lü

■■'>'.. * ■.■■

, ■ ■?■ ■- ■:■■ .

;■■:-■%;'

IHM!