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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1451.

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haimstüre fallen vnd volgen der egenanten fräwen Madalenen rechten erben, daherdann die kommen sind, vnd die andern zway tusend guldin der Widerlegung süllentwerden mein, des vorgenanten Symon von Stoffel och nechsten erben, da her sie ochkommen sind, so süllend denn die tusend guldin morgengäb fallen an der egenantenfrawe Madalenen nechsten erben nach morgengab recht, da yetweder tail dann denandern nit hinndern, sämen noch irren sol mit dhainen Sachen, in dhain wege. Itemaber ist mit sunderhait herinn beredt: weders vnder vns von tod abgät, das got langwennde, das dann das ander beliben vnder vns manung vmb sein zway tusend guldinhaben sol vnd mag, wenne vnd welhes järes wille (sie) ; des glichen och vmb die tusendguldin morgengab sol vnd mag die egenant fräw Madalena, mein elich gemahel, vndir erben manung haben, wenn vnd welhes järs sie wennd, vnd wenne die manungalso beschicht, so süllend dann des abgegangen erben es dez selben geltes bezalen innainem jar, dez nechsten nach der manung och mit dem egenanten zinße, der dannergangen ist, vnd sol sich dann des zinße von dem andern taue des geltes sein lebtagbenügen lassen; des gelychen von der morgengäb, wenn ich Symon von Stoffel odermein erben darumb ermant werden von der egenanten meiner elichen gemahel odermein (sie) a ) erben, so süllen wir sie der tusend guldin morgengab och mit dem ver-fallen zinße inn ainem jar, dem nechsten nach ir manung, guttlich bezalen vnd-richten ön allen intrag, fürzog vnd geuerde. Item wer es sach, das ich vorgenanterSymon von Stoffel von der obgenanten frälin Madalenen von Fürstemberg ön rechtelich lyb erben, von vns baiden geboren, von tods wegen abgieng, was ich dannvarnder hab hinder mir verliesse, es wer barschafft, hußrat, silber, gold, Silbergeschirr,von koreu, vihe, vederwat oder, wie dann das alles genant oder gehaissen were, dassol ir alles werden vnd volgen vnd da mit och alles ir clainet, gewand vnd was dannzu irem lyb gehurt, gantz nütz vßgenomen, dann pfandschafft, pfand, harnasch, arm-brost, büchßen, was dez glychen zu der wer gehört; die pferd, die aber für sie, irjunckfrawen, ir diener gehorten, süllend ir och werden. Heften wir aber elich lyberben by ain ander, so sol ir von solicher varnder hab ain drittail vor volgen vndwerden vnd zügehören. Was ich och schuld liesse, ob ir och von ir her rürten, mitden allen sol sie gar nütz zeschaffen haben vnd mit den vnbekümbert sein vnd be-lyben. Des vnd alles, so an disem brieff vor vnd nach geschriben stät, setze ich michobgenanter Symon von Stuffei, fryherre, vnd zu mir alle meine erben vnd nachkom-men recht Schuldner vnd weren vmb alle puneten, stuck vnd artickel, so an disembriefe geschriben stand, vestlich, getrülich vnd vnuerbrochenlich zehalten vnd zeuol-füren ön intrag, widerred, sämnüst vnd ön alle arglist vnd geuerde. Vnd das dieobgenant fräw Madalen von Pürstenberg, mein elich gemahel, vnd ir erben dester

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