1451.
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1451, Nov. 10.
409. Burckhart Reckenbach zu Gisingen bekennt: als er im Namen des Grafen
Hainrichs zu Furstenberg, Landgrafen in Bare und Herrn zu Husen im Kinczgental,heute zu Gisingen öffentlich zu Gericht gesessen, öffnete vor ihm die ehrsame Frau,Frau Anna von Bern, Mathis von Ow sei. Witwe mit ihrem erlaubten Fürsprechen,dem festen Hansen von Höudorf zu Owelfingen, dass die ehrsame Frau Endlin vonBerg, genannt Mayserin, Bernharts von Owe sei. Witwe, sie auf des hl. Reiches Hof-gericht zu Rotwil um ettwas Zuspruch, „so sy dann zu ir main haben", vornehmenlassen, dass aber der vorgenannte Graf sie ab demselben nach seiner Freiheit Sagehabe ziehen lassen und ihnen auf heute einen Rechtstag gen Gisingen gesetzt habe;„desselben rechten sy warte vnd dem gern gnüg sin wölte", es sei aber weder derGegentheil, noch jemand von seinetwegen erschienen, seine Klage zu vollführen. Aufderen Bitte um ein Urtheil, „wie sy nun furo in den Sachen gefaren sölt vnd wasirs rechten hierumb wäre, hätten die, so hierum zum Rechten gesessen, einhellig er-kannt, dass sie „desselben rechten recht tagzytt vnd darüber vngeuarlichen wol ge-wartet habe". Zum Rechten sind gesessen: Hanns von Sunthußen zuMeringen, Hannsvon Höudorf zu Owelfingen, Virich von Rümlang der älter zu Sindelstain, Hainrichvon Almshouen der jung zu Ymendingen, Hainrich Spät zu Ymendingen, HannsGöberg zu Lutpferdingen und Hainrich Custertinger, genannt Vailing zu Mdingen.Geben am nehsten guttemtag vor st. Martins tag 1451.
II:
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Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.
1451, Dez. 6.
410. Heirathsvertrag zwischen dem Freiherrn Simon von Stoffeln zu Justingen und der Gräfin
Magdalene von Fürstenberg.
Ich Symon von Stoffeln, fryherre zu Justingen vergich vnd bekenne mich offen-lich mit disem brieue für mich vnd alle mein erben vnd nächkommen: als ich nachOrdnung der hailigen cristenhait vnd nach rate meiner herren vnd frunde mich elichverhyrat vnd vermischet habe mit der wolgebornen fraw Magdalenen gräuin vonFürstemberg, in Bär lanndtgräfin, II meiner elichen gemahel, dieselb mein eliche ge-mach el mir zu rechter ee vnd haim sture zu prächt vnd gegeben hat zway tusend
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