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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1450.

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sollen dem oder den selben, die sölicher andrer tailung begerent vnd an in oder syvordernt, von stund an willig gehorsam sin vnd statt tun, doch one abschlag inge-nomener nütz, one alles verziechen, one allen schirm, fürtzog, widerred vnd geuärde,vnd hierinne kain gewere nit suchen indehainem wege, wie die erdächt oder gefundenmöcht werden, vnd soll claruff diss obgeschriben tailung, wie obgeschriben staut, denngautz tode, abe vnd für nichtz haisen vnd sin vnd iettwederm tail an sinen rechtendehainen schaden beren noch bringen glicher wise als uff den tag, do der wolgeborngraue Egen von Fürstenberg selig von diser weite geschaiden ist. Wäre aber sach,so sölich tailung geschechen sölten, das sy oder ir erben in der selben taylung güt-lich nit übertragen, getailet noch entschaiden möchten werden, so sol iettweder taildem oder den andern diser sachen vordrung vnd tailung halb gerecht werden vordem hochgebornen fürsten vnd herrn, herren Jacoben margraue zu Baden etc. odervor der hochgebornen herren, herrn Ludwigen oder herrn Vlrichen grauen zu Wirten-berg, vnsern gnädigen herren ir ainer, welher denn vff die zytt noch in leben wäre,vnd sinen raten vnd vns an der selben ende ainen mit recht lausen entschaiden, wasiettwederm tail von recht vnd siner vordrung wegen eruolgen, gelangen vnd gedihensol. Vnd des ze wärem offem vrkünd so haben wir Wilhelm margraue von Hoch-berg etc. obgenant vnd wir graue Johanns von Sultz obgenant, ich Berchtold, Schult-haiss von Hüfingen, zu diser zytt burgermaister, vnd ich Conrat Stöcklin, der zyttschulthaiss zu Vilingen, vnser ieglicher sin aigen insigel als früntlich tädings lüte z ugezügnüsse offenlich an diss brieff, der zwein von worten glich geschriben sind vndiettwederm tail ainer geben ist, geton hencken, doch vns vnd vnsern erben on schaden.Wir Hainrich vnd Conrat, grauen zu Fürstenberg vnd lantgrauen in Bär, geuettern,bekennen offenlich mit disem brieff, das alles das, so von vns ob an disem brieff ge-schriben staut vnd begriffen ist, mit vnserm gunst, wissen vnd gutem willen zugangenvnd beschechen ist, vnd des ze wärem offem vrkünd so haben wir graue Heinrich vonFürstenberg vnser insigel für vns vnd vnser erben vnd wir graue Cunrat von Fürsten-berg vnser insigel für vns , vnsers bruders seligen sun, graue Egen, vnd vnser erbenouch offenlich tun hencken an diss brieff,

die geben sind vff zinstag nehst nach dem suntag, als man singet in der hai-ligen kilchan: Quasi modo geniti etc. in dem iär, als man zalt nach der geburt Cristitusent vierhundert vnd fünfzig iäre.

Die Siegel des Markgrafen Wilhelm von Hochberg (grün; Schild mit Sehrägbalken, Helm mit auf-wärts -wehenden ausgeschnittenen Decken, Kleinod weggebrochen; $. nrilljelin.....aue. be. Ijoc....), des Grafen

Johanns von Sultz (grün; der halb r. gelehnte Schild mit 3 Spitzen getheilt; auf dem Helme mit wehendenausgeschnittenen Decken Bischofsmütze mit langen Spitzen und oben Kugeln; auf fliegendem Bande: ioljannis.

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