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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1447.

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bewilligen für sich und ihre Erben — Graf Hainrich zugleich für der wohlgebornenGrafen Hainrichs und Johannsen von Furstemberg sei. Kinder, deren „muntbar" undPfleger er ist — der ehrsamen geistlichen Frau Priorin und dem Convent des KlostersYff Houe bei Nidingen, dass dieselben aus ihrem Acker, der ihr Eigen ist, zu Gos-singen , in der Grafen Bann zu Hymlingen, stoßet zur Hälfte an die Tonöw und ist„bisher allweg am dritten iär one alle nutzung vnd anbrach gelegen", fortan „ainrecht ehafftig adelwyse *)" machen dürfen; dafür sollen sie jährlich auf St. GerdrutenTag mit 5 Priestern, mit Vigilien und Seelmessen, die Jahrzeit des wohlgebornenGrafen Conrats von Furstemberg sei., ihres (der Aussteller) Bruders, Herren undVaters, begehen.

Geben an st. Mathis des hl. zwölfbotten tag 1447.

Die eingenähten Siegel der beiden Aussteller (wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1) Etwa von odal = alod, ererbtes Gut?

1441, April 16.

Wartenberg,

373- Graf Egen zu Furstenberg, in Bar Landgraf, ersucht den Herzog Albreht zu

Österrich etc., den Gemächtsbrief, den er (Graf Egen) seinem Vetter Heinrich, Grafenzu Fürstenberg, auch Landgrafen in Bar, Herrn zu Husen im Kinczgental, ausge-stellt, zu besiegeln 1 ) und, ob das Noth wäre, seinen Bruder, den König, um Bestä-tigung desselben zu bitten, wie er (Egen) schon gethan habe.

Geben zu Wartenberg vff den sunnentag zu vßgender Osterwochen 1447.

Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Karlsruhe. (Lupfen).

1) Dasselbe Gesuch richtet Graf Egen unter dem gleichen Datum an den Markgrafen Jacob zu Baden.Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Karlsruhe (Lehensarchiv, Fürstenberg).

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1447, Juli 5.

374. Weehselbrief leibeigener Leute zu Zimmern cum sigillis comitis Egen von Fürstenberg in

seinem und Grafen Hainrichs und Johansen, seines Bruders und Vetters, Kinder Namen.Mittwoch nach Ulrich.

Erwähnt in den St. Georger Jahrbüchern, Bd. VIII ad ann. 1447. Karlsruhe.

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