Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
277
Einzelbild herunterladen
 

1447—1490.

277

gantz vntz on Velsenbergs lius, vnd vmb das sye wider buweten, schanckt inen grafHainrich die stur drey jar etc.

Darnach im 70. jare verbran die rauli zu Haßlach vor der statt, die ward an-rucks wieder gebauwen etc. Desselben jars bezalt derselb her Hanns (sie) Hainrichenzum Thor tusent vnd fünfzig gülden für den zehenden vnd die steur im Brigenthal etc.

Item anno 71. ward das hus zu Pforren gebuwen von graf Hainrichen vnd dieneuwen stuben vnd kamern im hus zu Wolfach, auch das schießhus mit dem erekervff dem graben zu Wolfach etc. Desselben jars was graf Hainrich etc. by kaiserFridrichen vnd erwarbe die manschaft zu Hohenclingen gehörig an die graffschaftFürstenberg etc.

Item in dem 73. jar ward gebuwen der gart zu Wolfach vnd darinnen schieß-huß vnd schutzrain. Item mer ward zu Pforren gemacht die kuchen im hoff, diepfistory vnd die badtstub.

Mer 75. jar ward gebuwen das neuw huß zu Wolfach by dem vndtern thor,mer darnach das ciain weigerlein by dem garten.

Im 76. jar ward gebuwen die neuw scheur vnd marstall neben der capell.Item in dem jare ward gebuwen die harnaschkamer by der pfistory, die er auch selbsgebuwen hatt. Item im 77. jare ward der hoch thurn zu Husen im schloß gebuwenvnd das huß vff dem hof zugerust.

Item im 78. jare ritt mein herr gonWürtzburg in thurnier 8 ) vnd ward im derrichist danck geben von eim freuwlin von Brunßweig. Item im selben jare ritt ermit dem bischoff von Straßburg in vnd fürt ein kostlich vendlin vorm bischof, dasbracht er in das Künzigerthal.

Im 83. was er vff der großen vaßnacht zu Offenburg D ), da waren 7 fürsten vndsas er an dem ") obersten tisch by meiner frauw der pfaltzgräfm.

Köhler, Der wöchentlichen historischen Mtinz-Belusügung 22. Stück, den 31. May 1730, S. 176 „ausdem Original-Aufsatz, der sich in einer stareken Collectione Stemmatographica der Uffenbachischen Bibliotheck(in Frankfurt a. M.) befindet." Diese Aufzeichnungen bilden unverkennbar die Fortsetzung der oben mitge-theilten und rühren gleich diesen von Michel Schryber. Während sich aber der erste Theil dieser kleinenChronik über den Grafen Heinrich VI. von Schrybers eigener Hand im Kinzigthaler Eechnungsbuche im Donau-eschinger Archive eingetragen findet, ist dieser zweite Theil derselben weder im Kinzigthaler Eechnungsbuchenoch sonst in Donaueschingen erfindlich. Schon Archivar Müller (1802—1814) konnte sie nur nach dem Druckebei Köhler benutzen. Demnach könnte die Uffenbachische Bibliothek für dieses Stück in der That, wie Köhlerangibt, die Originalaufzeichnung besessen haben, die aus Wolfach oder Donaueschingen dahin gelangt seinmüßte. Möglich aber auch, dass diese verloren ist und dass die Uffenbachische Bibliothek nur eine Copie be-saß, wie denn auch von den chronikalischen Nachrichten des Andres Kötz, welche bei Köhler a. a. 0. ver-bunden mit den Aufzeichnungen Michel Schrybers und angeblich aus demselben Originalaufsatz der Uffen-

& 1 mmH

■I

m iH

Hü !

f Wm

■'■■■ ; ''H ■

1»

H i

:■/-■■ . ■• ■ '

!"■■'■'

■ '.■ ■ """i

■: I "

mam

&£$a

■ ■ .r ■ ;

. warn

m

m*.

wm