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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1446.

edlen herren das closter St. Georgen vffm Schwartzwald schadlos zu halten, wan die edlen von Blunien-eck solten saumig sein in lifferung des jährlichen zins der 49 Rheinischen fl. von 1222 fl. capital,welche sye dem gemelten gottshaus bey ausslösung der herrschaft Tryberg im rest schuldig verbliben.

Fürstenbergische Chronik des 17. Jahrhunderts. Donaueschingen.

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1446, Jan. 11.

365. Egen Graf zu Fürstenberg, Landgraf in der Bar, nimmt zwei Glocken aus der

Cappell zu Walthusen, seinem Dorf, „das nun an lüth vnd guet abgangen vnd ödtworden ist", damit sie nicht verändert, zerbrochen oder misshandelt werden. Dieeine kommt nach Wartemberg, seinem Schloss, die andere in Unser Frauen Cappelgen Bregen vnder der Newen Fürstenberg. Sollten aber ehrbare Leute zu Walthusenwieder bauen und hausgesessen werden, so sind beide Glocken wieder in die genannteKapelle zu bringen, damit mit ihnen der Gottesdienst geübt und vollbracht werde,denn sie gehören mit Recht derselben.

Geben an st. Anthonien tag des hl. abbts vnd ainsidel 1446.

Das Or. siegelte der Aussteller.Copie im Bräunlinger Copialbuche von 1580. Stadtregistratur Bräunungen. B.

1446, Jan. 25. Diessenhofen.

366. Herzog Albrecht von Österreich etc. bekennt für den römischen König Fri-

drich, seinen Bruder, und Herzog Sigmund, seinen Vetter: nachdem Herzog Fri-drich von Oesterreich selig die Landvogtei über die Stadt Brewnlingen nebst allerZugehör an Rudolf von Wolffurt um 1600 fl. verschrieben und dann Graf Hainrichvon Fürstenberg, sein (des Ausstellers) Rath, diese Pfandschaft um die gleiche Summean sich gebracht, indem er 800 fl. und die Bürger zu Brewnlingen 800 fl. bezahlten*),versetzt er in Anbetracht der willigen Dienste, die ihm Graf Hainrich gethan, dem-selben die Stadt Brewnlingen mit aller Gerechtsame, Leuten, Gerichten u. s. w. umbesagte 800 fl. unter Vorbehalt der Landsteuer, Landreise, des Wiederkaufs zu be-liebiger Zeit und des Öffnungsrechtes.

Geben ze Diessenhouen an st. Pauls tag bekerung 1446.

Das Siegel des Ausstellers (rothes Bruchstück in ungefärbter Schüssel).Perg. Or. Donaueschingen.

1) Während der Vertrag von 1444, April 28. (s. oben Nr. 356, Amn. 1.) dem Grafen 700 fl. undder Stadt 900 fl. zuwies.

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