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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1441.

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1441, Sept. 13.

318. Caspar von Kürnegg der ältere stellt als Lehenträger Gerdruden der Cantz-

lerin, seiner ehelichen Hausfrau, und ihrer Erben, Töchter wie Knaben, dem wohl-geborenen Grafen Hansen zu Fürstemberg, Landgrafen in Bare, einen Lehensreversaus über ein Zehentli zu Dietingen , worüber vormals ihr Träger gewesen ist Hans-Cantzler, ihr Bruder selig, und Hanns Rotenbach zu Rötwil.Geben an des hl. Crütz aubend ze Herbst 1441.

Das Siegel des Ausstellers (im halb r. gelehnten Schilde eine nur bis zu dessen Hälfte herabreichendegestürzte Spitze; Helm mit wehenden Decken; Kleinod und Umschrift abgeschliffen).

Perg. Or. Donaueschingen.

1441, Sept. 20.

319. Rudolf von Baden, Comthur des Johanniterhauses zu Vberlingen, schlichtet

den Streit, der zwischen Herrn Wilhalm von Renchingen, Comthur des Johanniter-hauses zu Vilingen, und Grafen Hainrich zu Furstenberg, Landgrafen in Bare l ), überdie Gerichte zu Wyghaym entstanden ist. Fortan sollen zu Wyghen und allen andernDörfern des Johanniterhauses Vilingen die hohen Gerichte dem Grafen Hainrich, dieniedern dem Comthur zustehen;vnd ob hinfüro ainich des comenthurs aygenleuthoder hindersassen auf das landgericht gen Fürstenberg fürgenomen wurden, der oderdieselben sollen gewysen werden nach des Ordens fryheyt sag, außgenomen sachen,so den höh engerichten zugehören oder die den forst antreffen, als verschrybungen,darinn fryheit vertzigen weren; dieselben zu weysen ist man nit schuldig."Geben auff st. Matheus apostoli aubent 1441.

Das Original trug das aufgedrückte Siegel des Ausstellers.Pap. Copie aus dem 16. Jahrhdt. Donaueschingen.

1) Doch wohl Heinrich V. Ist diese Beziehung richtig, so wird derselbe hier zuletzt als lebend er-wähnt. Auf ihn ist wohl, wie die Zusammenstellung mit Elisabeth von Lupfen wahrscheinlich macht, derEintrag des Neidinger Anniversarienbuches (von 1494, im f. f. A.) unterm 19. November zu beziehen: obiitder wolgebom her vnd graf, graff Hainrich von Furstenberg vnd fraw Elyzabet von Furstenberg, geborn vonLupfen, han geben 30 guldin mit 7 pristern, 1 vigil vnd dem alten sehriber 1 priester, der hat geben 4 gul-din. Vergl. oben Nr. 304, Urk. v. 1440, Nov. 24.

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