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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1440.

liehen Frauen, der Priorin und dem Convent Vif Hof zu Nidingen zu rechtem ledigenEigen unter der Bedingung, dass sie auf st. Martinstag oder acht Tage vor- odernachher seine Jahrzeit mit sieben Priestern begehen sollen.Geben vff st. Gallen tag 1440.

Das eingenähte Siegel des Ausstellers (wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1440, Okt. 20.

302. Die Schivestern, Gräfin Verene zu Fürstenberg, Aebtissin zu Massmünster, und GräfinBeatrix zu Fürstenberg, Domfrau zu Seckingen, verzichten auf ihr elterliches Erbe.

Wir graue Johanns von Sulcz, hofrichter von des allerdurchlüchtigisten fürstenvnd herren, herren Friderichs, Romischen künigs, zu allencziten merers des richs,herezogen zu Osterrich, ze Styr, ze Kernden vnd ze Krain, grauen II zu Tirol etc.,vnsers allergnedigisten herren gewalte an siner statt uff sinem hofe zu Rottwil, be-kennen offenlich vnd tuen kunt mit disem brieue allen den, die in ansehent, lesendoder hörend lesen, das wir zu gerichte gesessen sind vff II dem hofe zu Rotwil an deroffnen frien künigs straß vf disen tag, als dirr brieue geben ist, vnd stünden vor vnsvf dem selben hofe die wolgebornen frowen, fro Verene greuin zu Fürstemberg, abb-tissin zu Masmünster, vnd fro Beatrix greuin zu Fürstemberg, thümfrow zu Sekingen,geswöstern, vnd stund by inen der wolgeborn graue Johanns, graue zu Fürstembergvnd lantgraue in Bare, ir brüder, vnd die genanten, fro Verene vnd fro Beatrix, grä-finen zu Fürstemberg, geswöstren, erzalten durch iren fürsprechen, als recht ist, wiedas sy sich gegen dem genanten irem brüder graue Johannsen, grauen zu Fürstem-berg, vnd sinen elichen libserben verezihen wölten für sich, ir erben vnd nachkomenirs müterlichen erbs vnd verlassen gutes alles vnd yeglichs, so ir müter, die wolge-born frow, fro Verene greuin zu Fürstemberg, marggreuin zu Hochberg geborn, seligergedechtniß hinder ir verlassen hat, vncl irs vatterlichen erbs vnd gutes alles vnd jeg-lichs, so ir vatter, der wolgeborn graue Hainrich der elter, graue zu Fürstembergvncl lantgraue in Bare, hinder im verlassen wirt, vnd baten vns an vrtail ze fragenvnd zürn rechten ze setzen, wie sy solich verzihen tun sollten, das es crafft vud machthette vnd ouch recht wäre. Darumb fragten wir der vrtail vnd ward nach vnserfrage mit gemainer gesamneter vrtail, als recht ist, ertailt, das man die genantenfro Verenen vncl fro Beatrixen, grauinen zu Fürstemberg, geswöstren, beuögten solltemit irem genoß, vnd wenn das beschähe, so sollten vnd möchten sy denn beid solich

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