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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1437.

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HP

Copialbuch von c. 1500 (folio 16 versoarchiv Colmar.

19) des Nonnenklosters Massmünster im kaiserl. Bezirks-

a) Cop.: constituta.

b) Cop.: reppereritur.

c) Cop.: extimacionem.

1) P. F. Malachias Tschaniser, Annales oder Jahresgeschichten der Baarftiseren zu Thann, (verfaßt1724) Colmar 1864, S. 194, erwähnt zum Jahre 1276: „Eben in dießem Jahr starb auch die hoehwürdige FrauMargaretha von Fontenai, Abbtissin zu Massmünster, nachdem sie 19 Jahr löblich vorgestanden; auf sie warderwöhlt Frau Veronica Gräffin von Fürstenberg, ward von Seckingen hieher postuliert worden, ein frommegottselige Matron." Und zum Jahre 1304 (S. 270): „Fraw Veronica Gräffin von Fürstenberg und Abbtissin zuMaßmünster segnet diß Zeitliche, nachdem sie 28 Jahr mit Ruhm regiert hatte. Auf sie ward einhellig er-wöhlet die wohlgebome Fraw Maria Clara von Hattstatt." Diese Angaben, die wohl auch nur der Notiz beiBaquol-Ristelhuber, LAlsace ancienne et moderne, Strasbourg 1865, S. 265: „1304 Veronique de Fürstenbergabbesse de Massevaux" zu Grunde liegen, beruhen sicher nur auf Verwechselung mit jener in obiger Urkundegenannten, um anderthalb Jahrhunderte später lebenden Verena d. i. Veronika von Fürstenberg. Eine Veronika vonFürstenberg, die von 1276—1304 Aebtissin war, könnte nur die Tochter Heinrichs I. gewesen sein; die Existenzeiner solchen ist aber ausgeschlossen, da der Villinger Kelch die Zahl von Heinrichs Kindern auf sieben be-stimmt (vergl. Bd. 1, Nr. 540) und da unter den sieben namentlich bekannten Kindern desselben sich keine Ve-ronika findet. Der Umstand, dass auch die angebliche ältere Veronika von Säckingen nach Massmünster postulirtworden sein soll, bestätigt unsere Annahme einer Verwechselung. Es ist zu beachten, dass die Annalen derThanner Barfüßer unter den richtigen Jahren 1437 und 1480 einer Veronika von Fürstenberg nicht erwähnen.

2) Von Rotbach.

1431, Sept. 29.

269. Ccmratt von Hornberg, Brunen sei. Sohn von Hornberg, verspricht, seinem

lieben gnädigen Herrn Grafen Heinrich von Fürstenberg, seinen Theil an Feste undStadt Hornberg, den jetzt der wohlgeborne Reinolt Herzog von Vrslingen inne hat,nach dessen Tode zum offenen Hause zu machen, da der edel Brun von Hornberg,sein lieber Vater sei. diesen Antheil Conratt sei. Grafen zu Fürstenberg und Herrnzu Husen im Kinczgental zum offenen Hause dafür verschrieben, dass dieser ihmwieder zu Hornberg verhalf und ihn befreite, als es ihm von seinen Vettern sei.Frydrich und Herrn Mathis von Hornberg abgewonnen, ihm all das Seine „entwert",und er selbst von ihnen gefangen worden war, sowie auch weil Graf Conrat seinemVater und Bruder sei. und ihm selbst noch andere Hilfe bewiesen hatte.Geben vff st. Michelstag des hl. ertzengels 1437.

Vom grünen Siegel des Ausstellers ein Bruchstück (Schild wie oben an Nr. 14. 1404, Juli 15.), halbr. gelehnt).

Perg. Cr. Donaueschingen. B.

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