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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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Perg. Vidimus v. 1479, Mai 10. (mentag ne'st nach des hl. Crützes Tnuencio tag), ausgestellt vonHainrieh Vlglin von Fürsteinberg, freiem Landrichter im Bare, und dem Landgericht bei Fürstemberg vff derstaig an des hl. Eeichs freier Straße, auf Begehr des Grafen Sigmund zuLutpfen, unter dem Siegel des Fürsten-bergischen Landgerichts. Karlsruhe (Lupfen). Eine Copie dieses Vidimus findet sich auch in den LupfischenCopialbüchern, T. XII, fol. 37—40 und eine Copie der Urk. selbst ebendort, fol. 12—18.

Stuttgart.

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1) Nach Andreas Kötz (Genealogische Aufzeichnungen von c. 1500 im f. f. A.) und der Fürsten-bergischen Chronik aus dem 17. Jahrhundert starb Frau Elisabeth im selben Jahre. Des ersteren hier folgen-der Bericht über den Grafen Heinrich V., seine Frauen und Nachkommen enthält jedoch mehrere Unrichtig-keiten. „Graff Hainrich zu Fürstenberg, der ist gewesen des obgemelten graff Hainrichs (IV.) brüdersüne(irrig!), der hat dry elicher wiber gehapt: die erst (irrig!), frow Anna von Tengen, ist gestorben anno 1421jar; die ander (irrig), frow Vrena ain marggraffin von Botein, by der hat er gehept graff Friderichen zuFürstenberg, der ist zu Loffingen gestorben vnd gon Nidingen gefürt; mer by ir gehept graff Hansen vonFürstenberg, der selb graf Hans ist gestorben anno 1443 jar (vergl. unten Nr. 343 von 1443, März 30.); diedrit frow, frow Elisabeth von Lupfen, die ist gestorben im 1347 jar. By der bemelten von Lupfen hat ergehept graff Cünradten zu Fürstenberg." Ein Friedrich als Sohn Heinrichs V. ist nur durch diese Angabebezeugt und durch sie nicht genügend beglaubigt; man muss zweifeln, ob nicht Kötz den Sohn Heinrichs IV.Namens Friedrich irrig hieher gezogen hat.

Das Amtenhauser Jahrzeitenbueh im f. f. A. a. d. 17. Jahrhdt. verzeichnet p. b8 unter Mai 3. dieJahrzeiten des Grafen Hans von Lupfen, der Frau Elisabeth von Lupfen, geb. Gräfin von Rottenburg, der FrauElisabeth, Gräfin von Fürstenberg, geb. Gräfin von Lupfen und aller derer von Lupfen.

1501, Febr. 23. (vff st. Matheis des hl. zwelfbotten abent) beurkunden Meisterin und gemeine Convent-frauen des Gotteshauses Amptenhaußen: nachdem der wohlgeborne Herr Johans Graf zu Lupfen, Landgraf zuStielingen und Herr zu Hochennagkh, des hl. ßeichs Hofrichter, ihnen „ain aigen mensch" ergeben und ihnenZollfreiheit der zum Bedarf ihres Gotteshauses bestimmten Güter durch die Herrschaft Heuwen und StadtEngen gewährt hat, haben sie ihm seiner sei. Gemahlin Gedächtniss, nämlich Frau Elspett, geb. Freiin vonRothenburg, und deren beider Tochter, Frau Elspett, Gräfin von Fürstenberg, geb. Gräfin von Lupfen, jährlichauf den nächsten Tag nach des hl. Kreuzes Findung, den 4. Tag zu Mayen, einen Jahrtag mit gesungenerVigil und hl. Messämtern begangen. Nachdem nun Graf Heinrich zu Lupfen, Landgraf zu Stielingen undHerr zu Heuwen ihnen diese Freiung erneuert, versprechen sie dagegen diesen Jahrtag fortan für die ge-nannten seinen Ahnherren und Ahnfrau, auch für seinen Vater und Mutter, ihn selbst und alle seine Vordemund Nachkommen zu begehen und erklären, dass die verliehene Freiung verscherzt sein soll, wenn sie dießnicht einhalten. Das Or. trug das Siegel des Conventes. Lupfener Copialbücher, VII, fol. 234, 235. Stuttgart.

Irrig ist also die Nachricht der Zimmerischen Chronik, I, 325: „Es hat der alt graf Hainrich vonFurstenberg zu aim gemahl gehapt ein grefin von Lupfen, hieß Elsbeth, war graf Hannsen und fraw Catha-rina von Kaltem dochter, die iren herren, grave Hainriehen, umb etliche jar überlept, und hat ir haushaltungzu Furstenberg im schloß gehalten, alda ir widemsitz gewest." A. a. 0. findet sich auch die Erzählung voneinem „kuchenbuben der obgehörten witfraw von Furstenberg, hieß der Feigen-Nesle", den der Koch aufFurstenberg im Zorn mit einer eisernen Pfanne erschlagen habe.

2) 1437, Aug. 12. (montag nächst nach st. Laurentyen tag) bekennt Hainrich Graf zu Fürstenbergund Landgraf in Bar etc. diese 2000 fl. Heimsteuer seiner Frau Elßbeth sei. für sich und seine Kinder von

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