Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
195
Einzelbild herunterladen
 

1437

195

oder gewunen gar vnd gentzlich an allen iren schaden. Vnd wenn sich, nachdemvnd die vorgeuanten geweren, angülten oder bürgen also gemant werdent, ain monatder nächste verruckt vnd hin kompt, sy laisten oder laisten nicht, so hätt die obge-nant frowlin Annlin oder ir erben vollen gewalt vnd gut recht, die selben geweren,angülten vnd bürgen aber ze manen in dem vorgeschriben rechten, vnd die süllen mandenn vnuerzogenlich darvmb verpfenden mit erbren varenden guten pfänden an geuarde,.die sy alle wol getriben oder getragen mugent, aber als vil vnd als gnüg, vntz inangantz vssrichtung beschicht alles des, so sy nach dis briefs sag mangel oder gebrechenhetten oder gewunnen gar vnd gentzlich an allen iren schaden. War och, daz dieobgenante frowlin Annlin, vnser, des vorgenanten gräf Hansen lieb elich gemahel,oder ir erben vns vorgenanten selbschuldner ald der egenanten geweren, angültenoder bürgen, die sy gemant hetten, ainem oder me lenger frist vnd tag geben oderdie vngelaist Messen sin oder daz sy vns ald den selben geweren, angülten oderbürgen pfand, die in ir gewalt kämen oder komen wären, wider vssgeben, wie sichdaz fugti, daz alles sol inan gegen vns obgenante selbscholdnern noch gen den anderngeweren, angülten oder bürgen dehainen schaden bringen noch bereu andehainenstetten, indehainen wege. Wo aber inan die obgenanten geweren, augülten oderbürgen die vnzucht tätten vnd inan also nicht laisten vnd verpfanten vnd inan daz

e G

Verzügen wider iren willen, so haut aber frowlin Annlin vnd ir erben vnd alle irhelfer vollen gewalt vnd gut recht, die vorgeschriben ire fürpfand alle gemahüichoder ir ains oder mer besunder darvmb anzegriffen, ze versetzen ald ze verköffen vnddarzü vns vnd die obgenanten geweren, angülten vnd bürgen vnd vnsern erben anallen andren vnsern guten vnd lüten, gemainlich oder besunder, allenthalben vnd vn-uerschaidenlich darvmb anzegriffen, zenotten, ze pfenden in stetten, in dorfern odervff dem lande, ob sy wend, mit gaistlichem oder mit weltlichem gerichte oder an ge-riebt, wie vnd wä sy kunnen oder mugen ald wä sy die vinden vnd inan aller bastfuget, aber als vil vnd als gnüg, vntz wir inan alles daz erfollet, gevertiget vnd vss-gericht vnd volfürt haben, daran sy dann nach dis briefs sag mangel oder gebrechenhetten oder gewunnen, gar vnd gentzlich an allen iren schaden, damit och sy nochir helfer nichts fräflen noch tun süllen noch mügen wider vns noch die obgenantengeweren, angülten vnd bürgen noch wider dehain vnser erben, noch nichts verschuldengen dem lantfride noch wider dehaine fryhaitten, puntnusse noch gesetzten weder derfürsten, der herren, der stett noch des lands noch besunder wider dehain gericht,weder gaistlichs noch weltlichs, die jetzo sind oder noch furo vfferstünden noch süsswider nieman in dehainen weg. Vnd daz och wir vnd die obgenanten geweren, an-

güldten vnd bürgen eweclich an zorn vnd an alle rauch süllen lau, gieng och in der

25*

■ ■ : !

; •:

. I

-• m 1

■ ■ ■

rilsl m

■

I ■

m ' ■ ' !i

■I

!

. ■■ ■ '*-->* HIB

i

HF 9

II

II

■ ■.II

II

i

.. : ■ ms