Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
167
Einzelbild herunterladen
 

1434.

167

versessene Zinse über die 400 fl., die der genannten Gräfin „nach dem vbertrage«, dendie Aussteller und deren Vetter von Mörße mit ihr gethan haben, bezahlt sind. Fernerhat dieselbe die obgenannten 1000 fl. noch nicht erhalten, endlich fordert sie 300 fl.für den Schaden, den sie mit dem Hofgericht zu Rotwile und andern Sachen gehabt,als sie die Aussteller und deren obgenannten Vater damit bekümmert hat. Im Ganzenbeansprucht also dieselbe 2900 fl., worüber die Aussteller für sich und ihren obge-nannten Vater sich also mit Gräfin Adelheit und ihrem vorgenannten Sohne ver-gleichen: Gräfin Adelheit schenkt ihnen davon 700 fl., Graf Heinrich 100 fl., derRest (2100 fl.) soll denselben in bestimmten Terminen bezahlt werden, ebenso sollalle Jahre die mehrerwähnte Gilt aus Liehtenowe denselben gegeben werden. Zurechten „wernbürgen" setzen die Aussteller ihre Amtleute Hans von Waltenheim, ge-nannt Oulffeßheim, ihren Schaffner zu Buhßwiler, Hansen von Kirspach, ihren Schaffnerzu Ingwiler, und Hansen Wigersheim, ihren Schaffner zu Wilstetten, sammt ihrenGerichten Buhßwiler, Ingwiler und Byschoffeßheim. Geiselschaft gen Straßburg oderHagenöwe für die Wernbürgen und je den Schultheiß und zwei Schöffen der Gerichte.Wenn die 2100A, bezahlt sind, so hat Gräfin Adelheit und ihre Erben den Ausstellernden Brief über obgenannte 1000 fl. Ehesteuer zurückzugeben, ebenso den Brief überdie 500 fl. bei Lebzeit Grafen Cünrats sei. versessene Zinse.

Geben vff den neusten sondag noch st. Vrbans dage des hl. babestes 1434.

Es siegelten die Aussteller, die Gewähren und Schultheiß und Schöffen der Gerichte Buhßwiler, Ing-wiler und Bischoffesheim.

Pap. Cop. gleichzeitig. Donauesehingen. B.

1434, Aug. 13.

Lahr.

231. Graf Heinrich von Fürstenberg der junge, Herr zuHusen, Jerg Herr zu Geroltz-

ecke, Domherr der meren stift zu Stroßburg, Reinolt Herzog von Vrselingen, Heinrich,Jerg und Hans von Geroltzecke, Herren zu Sultz, vertragen sich an Statt der FrauAdelheit, gebomen von Geroltzecke, Frau zu Sarwerden und zu Lare, Witwe GrafenJohanns von Mors, Grafen zu Sarwerden, Herren zu Lore sei., und deren Kinder, dienoch nicht zu ihren Tagen gekommen, der Grafen Jacob und Johann in der Fehdemit Thiebolt Herrn zu Geroltzecke und Heinrich seinem Bruder sei. ] ) 2 ).

Geben zu Lore vff fritag nechst vor Vnser lieben frowen tag, als sy in denhymell empfangen wart, 1434.

Unter den Sieglern ist Graf Heinrich von Furstemberg.(Reinhard) Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, Urkundenbuch, S. 140.

■ k

" • ■■■ %fl

i ■

m

jM

i

3

■ j

:

■■ - ■

^^fl

M

1 uhjh

^Wi^