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1428.
zehendten zue Sundthausen. Diese Einträge dürften sich auf die obige Frau Sophie beziehen; dagegen giltder des Neidinger Anniversarienbuchs zum 27. Oktober: obiit soror fraw Sophia grafin von Furstenberg, wahr-scheinlich einer gleichnamigen nicht weiter bekannten Tochter derselben, die im Kloster Neidingen den Schleiernahm. Vergl. Fickler, Geschichte des Hauses Fürstenberg, IV, 401. Andreas Kötz (Genealogische Aufzeich-nungen v. c. 1500 im f. f. A.) berichtet von Frau Sopfie Gräfin von Zolr, Witwe des Grafen Hainrich zuFurstenberg: „Die hat 40 jar nach irem hern gelept in witwe statt vnd 29 jare zu Nidingen im closter, dasy beide (Hainrich und Sopfie) ligen, huß gehalten". Da die Gräfin 1372 in die Ehe trat und ihr Gemahl 1408starb (vergl. oben Nr. 47) ist kaum möglich, dass sie den letzteren um 40 Jahre überlebte. Wahrscheinlichhat Kötz die jüngere Sophie mit ihrer Mutter verwechselt. Vergl. auch unten zu 1449, Juli 18.
2) Das Neidinger Anniversarienbuch verzeichnet unter April 21: obiit fraw Anna von Furstenberggeborn von Tengen, gilt 6 malter geltz ab dem hoff zu Kyrchen, vigil mit 6 priestern.
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1428, Jan. 25.
192. Henni Francz, Bürger zu Wolfach, seine Kinder Conratt und Margrett und der
letzteren Ehemann Hainrich Lemp verkaufen der wohlgebornen Frau Adelhait, Gräfinvon Zwenbrügg von Bittsch und Frau von Fürstenberg, ihrer gnädigen lieben Frau,um 7 Pfund Pfennige Strassburger 10 Schillinge Pfennige Strassburger Ewiggeld,welche „ir gnaden" ihnen aus Gütern im Burgbach jährlich zu geben hatte.Geben uff st. Paulus tag conuersionis 1428.
Das Siegel der Stadt Wolfach (wie oben).Per°r. Or. Donaueschinffen. B.
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1428, Febr. 22.
193. Meisterin und Convent zu Amptenhusen, st. Benedicten Ordens bekennen, dass
sie mit Genehmigung ihrer gnädigen Herrn, der Grafen Hainrich und Egen, Grafenzu Fürstenberg und besonders des Grafen Egen als ihres Kastvogts, an die festenHans und Hainrich von Hödorf, Gebrüder, gesessen zu Owelfingen ihren Hof zu Owel-fingen, genannt Falkenhof, mit aller Zubehör, wie er seither ihnen zustand und „andas weberampt des obgedachten vnsers gotzhus gehört hat", um 110 fl. in Gold,welche das Kloster den Gebrüdern von Hödorf schuldete, zu einem ewigen Kauf alsEigen verkauft haben.
Geben an dem nehsten mentag vor st. Mathias tag 1428.
Die Siegel des Conventes von Amtenhausen (spitzoval; der hl. Sebastian mit Heiligenschein, stehend,von 5 Pfeilen durchbohrt; .... AGEE. ET. COVENT. MONAST. IN. AMPTENHVSEN.) und der GrafenHeinrich und Egen (wie oben).
Perg. Or. Donaueschingen.