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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1418.

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1418, Juli 19.

Kreuznach.

127. Ludwig Pfalzgraf bei Eine schreibt den ehrsamen weisen Meister und Eath der

Stadt zu Straßpurg, seinen besondern guten Freunden:als ir vns geschriben habent,wie das der edel graue Conrad von Furstenberg, uwer burger, von solicher ansprächewegen, so er an die edeln vnsere lieben getruwen graue Bernhard von Ebersteyn,vnsern vnderlantvogt zu Elsaß, vnd Heinrich von Gerolczecke, herren zu Lare, meynenzu han als von des sloßes Heydeburg wegen, den edeln vnsern lieben getruwen Lud-wig herren zu Liechtenberg zu eynem gemeynen gefordert habe nach vßwisunge derfruntlichen eynunge, die ir vnd wir myteinander haben etc., han wir wol verstandenvnd wir han den obgenanten graue Bernhard von Ebersteyn vnd Heinrich von Gerolcz-ecke, herren zu Lare, geschriben, das sie den vorgenanten Ludwig, herren zu Liechten-berg bidten, sich der sache czuschen (sie) yne vncl dem vorgenanten graue Conrad vonFurstenberg an zu nemmen vnd yne auch tage darvmb zu bescheiden vnd den endevnd vßtrag zu geben nach vßwisunge der vorgenanten eynunge, die wir mit uch han".Datum Cruczenach feria tercia ante beate Marie Magdalene anno clomini 1418.

Das Siegel aufgedrückt.Pap. Or. Stadtarchiv Strassburg.

1418, Aug. 16.

Roltweil.

128. König Sigmund belehnt den Grafen Konrad von Fürstenberg mit der Stadt Villingen.

Wir Sigmund uon gotes gnaden Romischer kung, zu allentzyten merer des richsund zu Hungern Dalmatien Cro- II atien etc. kung, bekennen und tun kunt offenbarmit disem brieue allen den, die in sehen oder hören lesen: vnd ob wir dortzu vonII gütlicher uorsichtikeit zu vnser wirdikeit erhöhet sind, das wir gemeinglich allenvnd iglichen fride vnd gemach schaffen sollen, so sin wir dannoch mee willig undflissig, der ere vnd nutze zu meren, die sich vorzeiten in des heiligen richs dinstenflissigleich und nutziglich bewiset hant. Wann vns nu der edel graff Conrat uon Fursten-berg, vnser vnd des reichs lieber getruer, gebetten hat, das wir im die stat zu Vilingen,die von vns und dem heiligen Bomischen riche zu lehen ruret, in solicher maße, alsdann sine vordem dieselbe stat uon vnsern vorfarn an dem riche zu lehen gehabthant, gnediglich verlihen wollen, des haben wir angesehen soliche redliche bete vndtrue und nutze dinste, die vns und den egenanten unsern uorfarn an dem riche desvorgenanten Conraten vordem getan hant vnd derselb Conrat vns und dem riche tun

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