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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1409.

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30) Unter diesen Titel schrieb eine Hand des 15. Jahrhunderts die mit dem Inhalte des Rodels unvereinbare An-gabe : By graf Johansen ziten anno etc. drüzehenhundert jar sibentzig vnd acht jare. Dieselbe wurde früh, wie esscheint, schon von ihrem Urheber wieder ausgestrichen. 31) Der Tunninger besitzt diese schon 1360, Dez. 31;

s. Band II, Nr. 352. 32) Von derselben Hand, die oben die Belehnung Hauggs d. ä. mit dem halben Holze

zu Laufen 1413 geschrieben, steht unter diesem Eintrage : »Ich Peter Münczer han zu lehen enpfangen von minemherren grauff Cunraten von Furstenberg den kirchensacz zu Vispach vnd den zehenden zu Horgen, der dar in gehört«.Daran fügte Andreas Kötz : »Den hof zu Sare hat Erhart Büchholtz, der alt, burger zu Haßlach, empfangen zumanlehen mit aller zugehörd, davon sol man mym gnedigen herren jars 3'/> firtel habern zä zinß geben vnd denhof zu lehen einplanen, so dick es zu vellen kompt, nach inhalt ains alten lehenbriefs, so sy von mym gnedigenherren hond, des datum stat vf mendag nach sant Martins tag [13. November], als man zalt 1400 vnd in demsibenden jare. Sollicher brief ist ouch vor eim raut zu Haßlach vf zinstag nach sant Hylarien tag [16. Januar] im87. jare vnuersert verlesen vnd gehört worden. 33) Ueber Walther steht von gleicher Hand: von Wiler.

1409, Juli 6.

Schorndorf.

56- Eberhard Graf zu Wirtemberg schreibt den ehrsamen und weisen, dem Meister

und dem Rathe der Stadt zu Straßburg, seinen besondern guten Freunden: „als irvns geschriben hand von des friden wegen, den üwer erbern botten zwischen vnsernöheimen marggräf Hessen von Hohberg vnd graue Conraten von Fürstemberg ge-macht händ; in demselben friden wir in ainen tag gen Gengenbach verkünnden vndiich den ouch wissen laussen sollen etc.; des einwissen wir nit, wenne derselbe fridean oder vßgöt. Herumb geuiele vns wol vnd bitten ouch üch, das ir in beidersitealso ainen tage gen Gengenbach verkünnden vnd vns den mit üwern fründen, dieietzund zu dem tage gen Wyle kommen werdent, zu wissend tun wellend. So wellenwir vnser rate gerne zu dem tage gen Gengenbach schicken, mit üwern fründen zuversuchen, ob sie gütlich mit einander Überträgen mügen werden, doch das der tagnach dem tage zu Wyle ettwiemenigen tag gemacht werde, darumb das wir desselbentags halb zu Wyle desterbaz gen Gengenbaeh geschicken mugen."

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Geben zu Schorndorf an samstag nach sante Vlriches tag anno 1409.

Mit aufgedrücktem Siegel des Ausstellers.Pap. Or. Stadtarchiv Strassburg.

1409, Juli 31.

Kircliheim.

57. Eberhart Grauf zu Wirtemberg schreibt den ehrsamen und weisen, dem Meister

und Rath der Stadt zu Straussburg, seinen guten Freunden: „als ir vns verschribenhand als von solicher zwaiung wegen zwischen marggräf Hessen vnd den von Fürstem-berg, dar vmb ieczo tag zu Gengenbach gelaist vnd der selb tag zerschlagen worden

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