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dann von den vrtailsprechern darzu geuordert vnnd gebetten. — Wann es oucli mingnedigen herren antrifft, dann soll der vogt aber vsßtretten vnd der schryber dabybeliben, sonnder die vrtailsprecber in der sacb, als sy für sy in landgericht brachtwirt, für sieh dar vrtailen. — Was sachen im rechten hangen, da sollen allweg dervogt, lanndtrichter vnnd die vrtaylsprecher, ouch der schryber die eltesten sachenam ersten fürderen vnnd vßrichten, souil des an in gelegen ist, vßgenomen ainsvogts sachen, die er von der lanndtgraffschafft wegenn in lanndtgericht zu handelnhaut, die sollen, ob er will, von (sie) allen annderen sachen vorgaun. — Vmb wassachen die richter, die für sy in lanndgericht gebrächt wirt vrtail zu geben, nit wolvnnderricht sind, darumb sollen sy ain bedencken niemen vnd verrer rautz pflegenby irn oberen oder wo sy getruwen, das in sölichs bekomenlich vnnd nit verwissenn-lich sige. — Wenn die richter vrtayl geben wellen, sol nieman in dem gericht be-lyben, dann der darzü gehört. — Der lanndtschryber sol des lantgerichtz insigel insinem gewalt han vnnd in sinen aid niemen, den er dem lantgericht gesworen haut,nütz damit zu besigeln, dann was vor landtgericht mit recht erkent vnnd gesprochenist, es sigen dann allain fürpött vngeuerlich. — Der landtschriber sol by dem aydkain vrtelbrieff, gemächtz- noch kauffbrief versigelt hingeben, in hab dann vormalsain gericht gehört lesen. Dessglichen soll es vff den dorfgerichten ouch gehaltenwerdenn. — Das lanndgericht soll alle jar vmb Wyhennachten, alß von alter her-kommen ist, by der richter ayde gerechtfertigt, besetzt, diser artickel den richternvorgelesen vnnd von innen geschworen werdenn in bywesen ains vogtz, lantschryberoder wien min gnediger herr dartzü beschaidt. — Des lanndgerichtz knecht sol all-weg herusß vnnd nit im gericht staun. — Die fürsprechen sollen beschaidenlichgegen ainandern reden vnnd Widerreden, sonnder dehainer wider den annderen nitreden, biß der annder vsßgeredt hab, oder wort bruchen, die zürn rechten nit die-nent. — Die vrtailsprecher sollen nieman kain verkündbrieff zu geben nit erkennen,es treffe dann mins gnedigen herren herlichait, vorst oder wildpann an, vnd dochdz dehain vorstmayster kain arman vmb schulden anziehe, als ob es den vorst be-rüre, sonnder wann er ainen vmb schuld beclagen wolle, so soll er die schuld all-weg vor lantgericht eröffnen laussen, trift es dann den vorst an, das soll er sinemfürsprechen ouch öffnen vnd clagen laussen, desßglichen vmb ain sach, die an wach-senden schaden lytt, vnnd vmb verbriefft schulden, darinn gelüpten stunden oderwas sunst zu hütt vnd har, ere vnnd aid berurte vnnd den hohen gerichten zu-stünde. — Wann ainer vmb ain verbriefft schuld, der sich dann aller fryhait ver-zigen vnnd die schuld, im brieff begriffen, zu bezalen gelopt hautt, fürgeuordert wirt,dem sollen dehain pfand zu geben erkennt werden, alß vor beschehen ist, sonnder
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