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1482.
st. Othilien Pfründe zu der Alten Statt by Villingen vff dem Schwartzwald, welcher diesen Zehnten MichelSchwaningers Vater Hans Schwaninger von Villingen und Anna Schulthaißin, sein eheliches Weib, zuihrem und ihrer Vordem Seelenheil ergeben haben, gegen 31 fl. und verzichten zugleich auf obigen Zins.Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Abt Virich und des Konvents von St. Gallen.
a) Michel Schweninger, Kaplan zu Villingen, verkauft Chonratten Mesner, Bürger zu Vyllingen, um 60 fl.Rh. aus seinem kleinen Zehnten zu Kilchdorf, gen. des Schuldthayssen Zehnten, der bei gemeinen Jahren bei 9oder 10 Malter thut, 3 fl. Zins 1482 Letare [März 17.]. Pap. Kop. 16. Jhdt. Donaueschingen. — Derselbe erwirbtdiesen Zehnten von obgen. Pfründe wieder durch Tausch und verkauft ihn für freieigen (mit Ausnahme desvorgen. Zinses) an die Kirche Kilchdorf um 40 fl. Rh. 1488 mittwochs vor st. Thomens tag [Dez. 17.]. Pap. Kop.16. Jhdt. Donaueschingen.
3) 1483 Martini [Nov. 11.] empfängt Diepolt von Habsperg, Ritter, zu Tuneschingen den Fronhofzu Kilchdorf im Brigenntal bei Villingen mit dem Grütt, dem Schoren und dem Vhrholtz und den zweiKürnegger Höfen daselbst vom Abte Virich zu St. Gallen, dem diese Lehen Hanns von Stoffeln, Freiherr,und Hainrich und Cünrat vom Stain, Gebrüder, aufgesandt haben. Pap. Auszug des 16. Jhdts. Donaueschingen.
4) 1500 mitwoch vor Valentinen tag [Febr. 12.] vergleichen Conrad von Schellenberg zu Hüf-fingen, Ritter, Obman, und Jacob Mayenberg und Conrat Hüner, beide Bürger zu Villingen, vom DorfeClengen hiezu verordnet, und Lentze Seyfrit und Hanß Vischer, beide von Thoneschingen, vom Dorfe Kilch-dorf beauftragt, die gen. Dörfer über ihre gemeine Weide und Banngrenze. Die Weidgrenze geht „undenneben dem weg uff dem Hassel in Clenger ban vnd daselbst dannen den Armenberg füruff neben Kirch-dorfer hertweg, item von demselben ort hinfürwert byß in den byrenbom, der da statt zwischen Rügersvon Clengen und deß Meßmers acker von Brünlingen, und daselbst dannen byß gen Hylben zu den Rigel-äckeren, item von denselben byß in des wysenthall an dem acker, der in die grosse wydom gehört, byßvnder die kryeßböm, und von demselben ende enmitten durch das wysentall hinab byß zu dem brunen,darob sollen sye gemain trencken, item von demselben brunen dem brunengraben nach durchab byß in Dür-haimer ban hin, sover sich Clenghaimer ban strecket". Der Clenger Bann geht „byß an der von Schellen-berg braytte an die füren, so daselbst durchab gatt dem zun nach, auch das mur die vier tagwen wyßenhinüber von der egerürten füren nach byß an die wisch, [die] ouch ligt in der von Clengen bann". DasOr. siegelte Graf Wolfgang von Fürstenberg, Conrad von Schellenberg und die Stadt Villingen. Pap. Kop.17. Jhdt. Donaueschingen. T.
1482, Nov. 4.
Sitzenkirch.
94i An gen. Tage und Orte auf dem Sußenhart bekundet auf Ansuchen des Hannß
Sund, gen. Jeger, von Stocken, der eröffnete, wie seinem Herrn von Osterreich vonInsassen an Forst und andern Herrlichkeiten der Grafschaft Neuenbürg unbilligesbegegne, vor dem kais. Notar Johannes Ryß und den erbetenen Zeugen Hanns He-felin, Kirchherrn zu Marzell, Caspar Spon und Cunrat Brucker von Sizenkilch, CünratLiptinger, Einwohner zu Susenperg, ehedem Forstmeister zu Neuenbürg, eidlich, dasser den Forst auf Empfehlnis des Grafen Johan von Tengen bei 26 Jahren innege-habt habe, und dass derselbe und die Grafschaft Neuenbürg „anhebet vnd gat genCostentz über die Einbruck bis vnder den tachtrouff des innern tores f vnd gat alsofuro den Ein ab vnz gen Stein an den stattgraben vnd aber den Ein ab vnz ganTiessenhofen bis an die brück vnd aber den Ein ab gon Schaffhausen bis an die