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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1482.

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91. Sigmund und Johanns Gebrüder, Grafen zu Lupfen, und Vogt, Richter und

Gemeinde des Dorfs und Fleckens Ehingen , zwischen Enngen der Stadt und Mül-husen dem Dorf im Hegöw gelegen, verkaufen unter Vorbehalt des Rückkaufs für1000 fl. Rh. Cunratten Mayenbergen, Priester, Kaplan zu Vilingen, und Hainrieb,Jacob und Jörgen Mayenbergen, Gebrüdern, Bürgern zu Vilingen, einen an Letarezu Vilingen oder innerhalb 4 Meilen im Umkreis davon zu zahlenden Zins von 50 fl.Rh. aus des Grafen Sigmund eigenem Dorf und Flecken Ehingen, das an Zehntenungefähr 60 Malter Korns, an Steuern 20 U h. jährlich trägt, sowie aus den Herbst-und Maisteuern des Dorfs Walenschingen im Betrage von 38 g h., des Dorfs Ansel-fingen im Betrage von 28 & h. und allem andern Eigentum der Verkäufer. Einlagerin Vilingen oder innerhalb 4 Meilen im Umkreis (seitens der Gemeinde mit so vielen,als gefordert werden).

Geben vff mentag nach dem sonntag, als man in der cristenlichen kirchenin dem ampt der hl. messe gesungen hat Letare Jherusalem etc., ze Mittervasten 1482.

Die Siegel der Grafen und der Junker Hainrich von Almshouen zu Imendingen und Rudolf Em-mynger fehlen.

Perg. Or. Donaueschingen. T.

1) 1457 mentag vor dem hl. Cristtag zu Winhennechten [Den. 20.] bekunden Bürgermeister undEat zu Engen, dass vor ihrem Gericht (anstatt des Schultheißen Cläs Windspil sitzt der Stadtknecht HainiHewenegger zu Gericht) Peter Blum mit Einwilligung seines Bruders Hainrich und seines Sohnes Burkartseinen Heuzehnten zu Ehingen dem lieben hl, Steffan daselbst für 50 9> <Si Costentzer unter Vorbehalt desRückkaufs bis zum st. Martinstag verkauft habe. Der Kauf wird gerichtlich gefertigt. Perg. Or., dasSiegel der Stadt Engen fehlt. Ehingen, Pfarrhof. T.

2) 1481, Jan. 31., vicarius Ottonis, electi et confirmati ecclesiae Constantiensis, in spiritualibusgeneralis Constantiae in ambitu ecclesiae Constantiensis loco consistoriali solito differentiam inter advocatum,iudices, communitatem ac universos subditos ecclesiae villae Ehingen ex una et Hainricum Hochfulhe capel-lanum dietae ecclesiae ex altera parte de personali residentia per ipsum in suo beneficio et capellania fa-cienda rebusque aliis componit. Capellanus se personalem facere velle residentiam et beneficio ac subditisecclesiae in animarum cura debite providere atque se iuxta petita eorum regere promittit. Perg. Or., dasSiegel des Ausstellers fehlt. Ehingen, Pfarrhof. T.

3) 1482 samstag st. Sebastianus aubent [Jan. 29.] entscheidet Sigmund Graf zu Lupfen zwischenden Heiligenpflegern von Ehingen und Steffan Rouch daselbst wegen des von Grethe Rouch, der SchwesterSteffans, Hainrich Mayers sei. von Ehingen Witwe, hinterlassenen Erbes dahin, dass die ganze Hinterlassen-schaft dem Steffan Rouch zufallen und die Heiligenpfleger sämtliche Briefschaften, die sie darüber haben,demselben herausgeben sollen. Dafür giebt Steffan Rouch den Heiligenpflegern 1 S ^i jährlichen Zins, wo-von für die obgen. Eheleute eine Jahrzeit mit 3 Priestern begangen und das übrige Geld zum Bestender Kirche verwandt werden soll. "Was die Heiligenpfleger bis dahin aus dem verlassenen Gut eingenommenhaben, bleibt der Kirche und soll darüber Rechnung gelegt werden. Von dem Ertrag der zu dieserHinterlassenschaft gehörigen Äcker, die die Heiligenpfleger haben bauen lassen, bekommen sie „blümen

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