1470—1509.
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vor von den 5 ß 3i sin teil, vnd den burger ir teil gegeben sol werden. Item ein banwart sol ouch hättenvnnser bömgarten vnd annderer vnnser garten, woe einem schaden geschieht, darvmb zu pfenden einen yeden,der schaden thüt, vmb 2 ß ^ on gnäd, es sy an obs, an zybeln vnd an allem dem, das darinn wachset,dem armen als dem riehen, vnd sol alwegen dem banwart das halbteil der pen werden vnd den burger dzander teyl, ouch an zünen, an hegen oder ainer über dz sin füre oder was schaden er thüt etc., vnd uffallen güttern, die zu der stat genossen werden, sy sien eigen oder nit, sol er behütten vnd pfende,n, wie ob stat.
[278 b ] Weiher der wer, der nit visch an marekt dregt zu verkouffen oder die frembden lütten zukouffen gibt, enweg zu dragen, oder das ainer an frembdt endt dregt zu verkouffen, dy dann uff vnnseralmend gevangen werden, wol mag einer einem frömbden uff dem marck ouch geben zu kouffen, wie einemanderm burger, doch das es nit mit geverd geschech, welcher das überfert, sol gebüßt werden mit 7 ß 4 a )-Es sol kainer die visch thürer geben, dann gebotten ist. Man sol sy ouch nit den lntten heym dragen.Item man sol kein segen wenden, denn am füraubend, so man fürawbend gelüt hat, eß wer denn, das einerbnwet. Vischet ein frembder, dier nit hieher gehört vnd hoch noch nyder dienet, uff vnnser almendt, densol man ouch biessen mit 7 ß ^, wol wenn einer ein essen visch on geuerd vieng, sölt nit also gepüstwerden, stat zu gnaden gen den burgern. Welcher wendinen macht, der sol die uffbrechen, ee das diesunn am morgen in bach kompt, vnd sol den abweg vffbrechen vnd rümmen by 7 ß ^. Item vnder derbrugken vnd dannen abhin vnd inn segen sol man den abweg offenn laussen by 7 ß $, in giissinen vndyßgengen zu winterzitt sol einer vngefert sin, doch alsbald einer mag, sol er den ufftün. Item ob die burenuff vnnser almend füren, die denn nit hieher gehorten in stat, mit viech vff vnnser almend oder vnnserngüttern waydetten, solten vmb 3 $ gepfendt werden, doch solt dem banwart sin 27a ß A werden. Er solouch vff der heiligen güttern vnd uff allen güttern, die her in die stat gehören vnd genossen werden, pfennden,wie oben geschriben stat, in allen dingen. Item gens, hüner vnd alles das väch, das hie schaden thüt, solman büssen, nemmlichen die genß vnd hüner vmb 2 ß $, woe aber ander väch, es were roß, kügen, süw,geyß, wie das nammen hat, zu schaden gieng, es were uff den güttern oder almend, vnd nit vnder oder fürden liierten geslagen wurde, der solt vmb 2 ß $ gepfendt werden, were aber sach, das einem hierten einkü oder ander väch endrunne vnd zu schaden gieng, sol vmb 2 ,3) gepfendt werden, vnd man sol des hierteninred hören, es verlasset denn ein hiert vnd nit recht hüttet, der sol die büß geben. Item man sol diegenß beschrotten, vnd wo der banwart oder der, dem do schad beschicht, eyn ganß oder nennen erschlecht,sol man lösen eyn ganß für 8 $i vnd eyn nennen 5 $i, oder er sol sie selbs gessen, an 7 ß gebotten. Itemwoe einer schaden thät, an welchen stucken das geschech, by der nacht, der sol das gegen dem banwartmit dem doppel büssen, vnd derselbig stat in strauff gegen vnserm gnedigen heren. Item woe kind schadenthünd, sollend die alten vmb gepfendt werden, vnd er sol ein Wortzeichen nemen. [279 v ] Item es ist ouchgemacht, wer uff der allmend rütten wöll, der sol das lechnen von den burgermeistern vnd mit irem wissenrütten, vnd er säy oder nit, so sol er sin zinß den burgermeistern geben, welher on wissen das thüt, dersol das büssen mit 7 ß $ on gnäde.
Item nota, es ist uff disen obgenanten tag [1485 Febr. 9.] geordnet vnd ge-macht durch schul theissen vnd ein ganezen rat, grossem vnd deinen, der stürhalben also: Wenn man die stür angelegt hat vnd die berüfft ist worden durch die knecht, so sollenhienach die burgermeister vff den nechsten suntag darnach die stür besitzen vnd vier suntag nach einanderön verhynderung der stür warten vnd besitzen, ouch die laussen uff ein yeden suntag die laussen in derkilchen verkünden durch den knecht, vnd welcher der ist, er sy rieh oder arm, fröw oder man, der sinstür nit gibt uff den ersten, öch nit uff den andern, noch uff den dritten vnd ouch uff den vierden suntagnit geben hat, so sollen die burgermeister oder stürmeister am gütemtag von stund an nach dem vierdensuntag denselbigen, der sin stür nit geben hat, heyssen geben, die stür vnd den dritteil mer, so er zu stürgibt, ön allen abgang vnd inn des selben tags pfenden vnd die selben von stund an ander nechsten mit-wochen verkouffen vnd vinbslaken laussen, vnd ob yemant da were, der solchem nit nachkomen wölt odersin stür nit zu geben hat, den sol man heissen von stund an vß der stat heissen ziechen. Ob aber die
a) Am Rande steht hier von derselben Hand: den verköuffer vnd köffer glicher straff.
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