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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1468.

gebracht, erobert oder vstragen würde, die wile diß vnser aynung werotte, oderob vnser einem hilf erkennt wirdt vnd doch der zite diser vereynung zu offnervintschaft oder zu vstrag nit [kommen war, so sollen] wir dannocht einander nachvsgang vnser aynung sölich krieg vnd geschafft nach vnser eynung Inhalt hilflichsin vnd beraten zu glichen, billichen rechten oder bis das sölich sachen sust erobertoder abgetragen werden glicher wise, als ob die aynung dannocht werotte, vngeuar-lich". 22.Es sol och vnser dehainer sin herschafften, sloß, stett, lüt oder gut mitgeuerden verkoffen, versetzen oder verendern, darvmb das er geschäffts oder kriegsnach inhalt diser aynung von vnsern wegen vertragen belibe, es sy dann, das wirandern oder der merentail vnder vns im das vmb schirms willen erlouben". 23.Wiralle vnd vnser yegclicher insonnder sollen mit yegclichen vnsern dienern schaffensölich vnsre vereynung, die wile sy vnsre diener sind, ze halten nach lut dis brieffsvngeuerlich". 24.Och sol vnser dehainer die vereynung dehains herren dienerwerden vnd sich sust zu nieman verpflichten, er setz dann bedinge vnd nem diß vnser vereynung mit allen iren begriffen vngeuarlich". 25.Vnd sol nie-mants mer, es syen herren, clöster oder stett, in diß vnser vereynung genomen oderenpfangen werden, dann mit vnser aller oder des merenteils vnder vns rat, wissenvnd willen". 26.Was och costung vff diß vnser aynung get oder gen wirdet, essige zerung, botschaft, dienstgelt oder ander cost, durch was oder wie sich das schickt,das sollen wir unter einander in gemain bezalen, vsgenomen zerungen ze manungenvnd zti tagen vnd als vorstet by dem artickel vmb hilf in Zusätzen, das sol yeg-clicher für sich selbs vnd allein bezalen vnd vsrichten vnd vmb das dieselben schul-den, die wir, als obstet, ob das zu Valien kern, in gemain bezalen sollen, vff vnseryegclichen besonder nach aller billichkeit geleit werden, so haben wir vns vereynt,das wir alle jegclicher besonnder sin järlich gült der vorgeschriben sloß, stett vndherschafften vnd, wie ob stet ingeschrift vbergeben sollen vmb des willen, wann wirichts zu bezalen pfüchtig werden, das dann sölich schulden nach yegclichsjärlichengülten vff yegclichen besonder geschlagen vnd geleit mög werden vngeuarlich".27.Wir haben vns och herinne gemainclich vnd sunderlich vorbehalten, vns (sie)vßgenomen vnsern allerheiligsten vatter den bapst, die heiigen kirchen, vnsern aller-gnädigsten herren den Römischen keyser, yegclicher sin lehenherren vnd sin herren,des diener er ist, alle vnd yegelich Verschiebungen, och was vnser yegclicher vor da-tum diß brieffs ze tünd schuldig ist, gelopt, versprochen oder geschworn hat vnge-uarlich". 28.Mer haben wir vns vereynt vnd verschriben, das wir einen artickelnoder mer, die in diser aynung begriffen sind, wol mindern, meren oder endern mögen,nach dem vnd wir alle oder der merteil vnder vns bekennen vnser vnd der vnsern nuttze