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aigen oder lehen guter, das die aigen alwegend berechtiget werden sollen in dengerichten, da sy geuallen sind, vnd. die lehen, dahin sy gehören; ob aber eynicberleyerbschafft geniel an den enden, da nit gesworne oder besetzt gericht weren, so solsölich erbschafft, die aigen ist, sy sige ligend oder varend, vor dem gemainen innachgeschribner wise berechtiget werden vnd die lehen alwegend an den enden, da-hin sy gehören". 9. „Furo haben wir vns verschriben, ob sieh fugte, das wir unter-einander, es waren zwen oder mer, mit einander oder vnser dienere mit vnser einemoder vnser einr mit einem diener dehainerley spenne, vorderung oder zusprach ge-wünnen, warvmb das war, das dann ein hoptman, nach dem vnd sölich Sachen an inkomen sind, beyden tailen einen gemainen, der in dann by sinem eyde der sache halbvnparthyg vnd gut bedunck sin, von vns, als wir by einander in aynung syen, gebensol vnd dem gemainen sölich sach verkünden von stund vnd öne verziechen; derselbgemain sol alsdann by sinem ayde beyden parthyen in viertzehen tagen den nächsten, nachdem vnd das für in komen ist, einen rechttag für sich an gelegen statt bescheydenvnd vff dem selben tag beyden tailen mit den Zusätzen, der yedweder teil eynenoder, ob sy wollen, zwen setzen mögen, einen rechtsprach geben nach ir beyder clagantwurt, red vnd wyderred, die yegclicher tail zu sinr notturft vnd wes er im rechtengetrüwt zu geniessen vnbedingt wol mag fürwenden; ob sich aber der gemain vnddie ziisätz vff denselben tag des rechten nit verstunden, so mögen sy in selbs einenmonat vnd nit lenger zils vnd vfschlags nemen sich zu bedencken vnd raut ze haben,vnd in der zite sollen sy beyden parthyen einen rechtspruch geben sonnder dendingen stracks nachzekomen vnd lenger nit verziechen dann mit recht vngeuarlich;wol mögen der gemain vnd die züsätz vor anfang des rechten versuchen, ob sy diezwytracht beyderteil hinlegen vnd abtragen können vngeuarlich". 10. „Ob och dertail einr oder sy beyd, die sölich sach vnd recht berürett, in aucht oder in bannwären, das sol in in dem rechten zu keinen schaden komen vnd nit fürgezogenwerden, sonnder so sollen der gemain vnd schidlüte vff aucht noch vff banne nitvrtailen noch sprechen, vnd was also zu allen malen durch den gemainen vnd diezüsätz mit recht erkennt wirdet, dem sollend beyd teil nachkommen vnd daby be-liben vnd das in dehainen weg noch vmb kainerley sach willen Wägern noch ver-keren, alles getrülich vnd vngeuarlich". 11. „Berurten aber sölich zusprach, so vndervns ein teil zu dem andern meynt zu haben, einem sin lehen, hohe gericht, wild-penn oder herlichkeit, darvmb ist ein tail dem andern nit schuldig zu antwurtennach lut diser vereynung, denn wir vns hierinne alle vnser lehen, hohe gericht, wild-penn vnd herlichkeit vorbehalten, vsgedingt vnd herdan gesetzt haben vngeuarlich".12. „Doch fügte sich, das vnser einr gegen dem andern vmb fräflinen oder büßen,
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