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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1468.

bringen, vnd wann das an vnsern hoptman gelangt vnd gebracht ist, der sol dannvns die andern, die sölich sach nit berüret, zusammen beruffen vnd beschriben vndmitsampt den selben vff ir eyde erkennen, ob, mit wie vil vnd in welher maß nachaller gelegenhait der Sachen dem oder den selben zu helfen sige, vnd was also vmbhilf erkennt wirdet, dem sollen wir alle gemainclich vnd in sonnder yegclicher vffsinen costen vnd nit vff des oder die sölich sach berüret one intrag gnüg tun vndgetrülich nach kommen als lang, bis das dem oder denselben sölich angriff, sach vndschaden bekert vnd abgeleit werden oder in sölich recht wyderfaren, die wir andernby vnsern eyden erkennen glich, billich, vfrecht, vsträgenlieh vnd recht sin vngeuar-lich. Der oder dieselben, den also in obgerierter wyse hilf erkennt ist worden, sollenan sölicher erkannter hilfe ein benugen haben vnd vns wyter vmb hilf nit betadingenvngeuarlich". 5.Ob aber vnser einr oder mer vnder vns mit yeman, es wärenherren, stett oder andre lüte, zu schaffen gewonnen, warvmb das war, vnd sich vnsereinr oder mer gegen denselben sölicher recht, die wir andere glich, billich, vffrechtvsträgenlieh vnd recht sin bekannten, vfzenemen wydterten, dem oder denselben nochden iren syen wir fürbas mer in denselben sachen nit schuldig ze helfen". 6.Würdenoch vnser einr oder mer zu herren oder stetten komen vnd by den mit vintschaftbegriffen, deshalb sy oder die iren angegriffen oder beschädiget würden, wie sich daßschickte, darinne syen wir die andern dem oder denselben och dehain hilf schuldignoch pflichtig; och stallen wir vnser dehainem vmb keinerley alt spenne noch sachenze helfen nit schuldig sin, vnd ist ein alt sach, was vor der eynung zu krieg oderzu offner veht vnd vintschaft komen ist vngeuarlich". 7.Wir haben vns och ver-bunden vnd verschoben, ob sich würd fiSgen, das die vnsern vnd die vns zu uer-sprechen stand, es sige in stetten oder vff dem land, sy syen geistlich oder weltlich,ychtz mit einander ze tüncl gewünnen, warvmb das war, darvmb sol yegelich teyl,der dann zu 5 dem andern zu sprechen hat, dem ansprachigen nachfaren in die gericht,darinne er sitzet oder darin er gehöret, doch nemen wir sachen vmb aigen gutervnd hübgelt, die sollen berechtiget werden vor dem gemainen, den ein hoptman dar-tzü geben sol in der wyse, als hernach geschriben stet; war aber sacb, das vnsereins arman, hindersas, burger oder gebur oder mer mit yernan, die vns zu 1 uersprechenstand vnd nit in geschwornen, gesetzten gerichten gesessen sind, oder zu vnser einsstetten oder markten, das ein gantz commun angieng, zu sprechen oder zu uordernhetten oder gewünnen, die sollen zu recht komen für einen gemainen, den ein hopt-man in nachgeschribner wyse nach des clagenden teils eruorderung geben sol, vndvor dem ir sach mit recht vstragen vnd enden vngeuarlich". 8.Wir haben vnsoch vereynt, au weihen enden vnd stetten erbschafft geuallt, es sige ligend, varend,