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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1463.

zehnten zu Türingen und Eiethain, von denen die andere Hälfte dem Dompropste zu Costentz gehört, dasZehntlein zu Bermatingen und etwas Zins, was alles des Baders sei. von Costentz gewesen ist, als Lehenvom Bistume Costentz 11 ). Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Ausstellers. Überlingen, Stadtarchiv.

a) Den halben Zehnten zu Riethain leiht dem Sohne des obigen, Wilhalm von Paygern , 1435 Sonnentagvor st. Peters vnd Pauls tag [Juni 26.] zu Marchdorf Fridrich Graf zu Zolr, „erweiter, bestätter zfi Costentz".Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Bischofs. Karlsruhe.

1463.

270. Erhardt von Havvßen empfängt von Virich Grafen zu Wirtemberg Mdingen

das Dorf halb und was er und sein Vater Merckli sei. daselbst zu Mannlehen gehabt hat a ).Geschehen im 1463. jar.

Zimm. Lehenbuch (16. Jhdt.), S. 1. Donaueschingen.

T.

a) 1466 überträgt gen. Graf die Eigenschaft dieses Lehens Wernhern von Zimmern, von dem dasselbeErhart von Hawßen 1468 wieder empfängt, a. a. 0. l r .

[1463.]

271. Diser ziten haben nachuolgende stett, nämlich Costantz, Vberlingen, Lindow,

Rauenspurg, Wangen, Ysni, Pfullenclorf vnd ßüchorn ain vindschafft vnd fech gehabtmit Ludwigen Hafen von Sunthoffen, houptman des frummen vnd vesten Hansenvon Rischachs von Dietfurt, genant Hamman, als sin helfer, ouch grauff [Friderich]von Helfenstain als helfer des selben Harn ans vnd graff Johans von Honstain alshelfer gemelts graff Friderichs sampt anderen iren heifern. Dise vindschafft ist inder gutlichait hingelegt worden durch her Johans Truchsessen, landvogts in Schwaben,vnd her Jergs Truchsessen, sinen vetteren, lut des brieffs, des datum Sulgen am sams-tag nach sant Vits tag anno 1463 [Juni 18.].

Schultheiss, Constanzer Collectaneen (Handschrift des 16. Jhdts. im Stadtarchiv Constanz) I, 170 T .

1) 1464 fritag nach st. Lucyen tag [Dez. 14.] lässt Hainrich Talhamer, welcher den Städten derVereinigung am Bodensew wegen des Junkers Hannsen von Rischach von Dietfurt „ain vintschafft" gesandthat, dieselben aus dieser Feindschaft. Pap. Or. mit dem unkenntlichen, unten unter Papier aufgedrücktenSiegel des Junkers Fridrich von Wytingen. Constanz, Stadtarchiv.

2) Es ist Hamman von Reischach der reichsstet, auch der grafen von Werdenberg vil und langejar feind gewesen, hat auch vill reiterei wider sie braucht und vil guter thaten gethon. Ainsmals hat herrWörnher von Zimbern hinab geen Aurach reiten wellen, do ist im gedachter Hamman von Reischach wolgerust und mit ainer guten anzal pferdten unferr von Trochtelfingen begegnet, der dann änderst nit ver-mainet, es seien die graven von Werdenberg. Als aber herr Wörnher eben so wol gerust, haben baidevortrebe, so bald die ainandern ansichtig worden, dweil kain thail das ander kennt, mit ainandern dareingehawen. Indes sind baide herrn mit iren pferdten hernach geruckt, die on alle geferdte im angrif ain-andern personlichen antroffen haben. Do hat herr Wörnher dem Hamman von Reischach sein harnasch