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Pfullendorfer solcher Mühlen halb in der Herrschaft Sigmaringen begangen habensollen, hat die Vereinigung der Reichsstädte am Bodensöw vermittelt, dass sie des-halb denen von Werdemberg zu nichts verpflichtet seien und letztere ihnen ihreLehen länger nicht vorenthalten sollen. 2) „Vnd alß bißher ain gewonhayt ist ge-wesen, wann die von Pfullendorf ir lehen wolten enpfahen, daz dan ir yeglicherpfiichtig waz, ain par hendschuch dem lehenherren zu geben, deßhalb nit so vil flisesdurch die schriber ist gebrucht worden, die lehen in die vrbar zu schriben, alß dannvns von Werdemberg vnd von Pfullendorf nodt war, in dem sol hinfur die Ordnunggehalten werden, wann vnd so dick wir von Pfullendorf gemainlich vnd besonderlehen enpfahen, daz vnser yeglicher ainem schriber ainen Behemsch für die hend-schuch sol geben, die lehen inzuschriben, alß sich gepurt". 3) Die von Pfullendorfstehen davon ab, bei und um ihre Stadt „vnd sunst allenthalben" in der Grafschaftzum Hailgenberg und in der Herrschaft zu Sigmaringen zu jagen, hetzen und „hessen" a ).4) Das Gericht von Otenschwiler, von dem die Werdenberger meinten, dass es ihnenwegen der Herrschaft Sigmaringen zugehöre, während die Pfullendorfer es für sichbeanspruchten, soll denen von Werdenberg bleiben, doch sollen sie der von Pfullen-dorf Leute und Güter wie bisher halten und weiter nicht beschweren.
Geben am nechsten mentag vor st. Johanns dez haiigen Töfers tag zu Sün-wende 1460.
Das Siegel der Stadt Pfullendorf; die der Grafen Johanns und Jorig (abgefallen).Perg. Or. Donaueschingen.
T.
a) Schon 1460 an st. Virichs aubent [Juli 3.] aber gestatten denselben und ihren Beisitzern die gen.Grafen in einem kleinen Bezirke um ihre Stadt dies thun zu dürfen. Zeitschr. für Gesch. des Oberrheins 31, 148.
1461, Juli 3. Bachheim.
267. Andres Loubrer von Rotemburg, kaiserlicher Notar und „thabelierer", be-
kundet, dass 1461 „vff fritag nechst nach Vnser Frowen tag der Beschüwung, am3. des Howmanot zu Nonzit" zu Bacha, dem Dorf in der Bar gelegen, an offenerStrasse inmitten des Dorfes und ennet des Baches vor ihm und den dazu erbetenenZeugen Virich Clinge, Leutpriester zu Munnelfingen, und Niclauß Kr am er, Kaplan zuVnnendingen, Junker Hans Virich von Almeßhouen, Vogtherr dieses Dorfes, „mit lutlebender stimme" gefragt habe: „Nach dem vnd danne die gantz gemaind vnd ge-pursame ime als irem vogtherren gesworn hetten, gehorsam vnd gewertig zu sin,als dann das der ayd wysen were, also Hesse er sy alle vnd yeglichen insondersby dem selben iren geswornen ayden fragen vnd daruff sagen, was sine gerechtikeitzu Bacha, ouch sy ime pfiichtig vnd schuldig zu thunt werint, vnd wo vnd wie fer
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