1460.
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von dannen die Ablach vff gen Meßkirch, von Meßkirch den rechten weg hinvß gen Oberstetten, von Ober-stetten gen Hainstetten in den nußböm, vss dem nußböm die Alten Straus hinab gen Büttelbrunnen vnd vonBüttelbrunnen widervmb gen Vilßlingen in das capelli" den Forst zu besetzen und zu entsetzen, zu erlaubenund zu verbieten, nicht aber jemand darin jagen zu lassen. Nur die von Werdemberg dürfen auch indiesem Bezirke ungehindert jagen a ). Das Or. siegelten der Tädingsmann, Graf Johans von Werdemberg,und seine Söhne, die Grafen Johans und Jörg, und Wernher und Götfrid von Zymern. Zimm. Kopial-buch II, 27.
a) 1463 dornstag nach st. Gregorien tag [März 17.] ergänzen Hug Graf von Montfort, Herr zu Rottenfels,Jos Niclaus Graf zu Zolr, und Eberhart Truchsess zu Walpurg, Ritter, infolge eines neu ausgebrochenen Streiteszwischen den von Zimmern und den von "Werdenberg diesen Vergleich dahin, dass die letztern „zwyschen derAblach, der Krumbach vnd dem Bollerbach gegen dem HSgow" jedermann ungeirrt von den von Zimmern zujagen erlauben dürfen, und dass auch die von Werdemberg in dem oben gen. Kreise, in dem die von Zimmernden Forst zu verleihen haben, nicht jagen dürfen, a. a. 0. II, 30.
2) 1468 mentag vor st. Niclaus tag [Dez. 5.] giebt zu Stutgarten Graf Virich zu WirtembergHanns und Cünrat von Bübenhofen, Gebrüdern, beim Verkaufe seiner Herrschaft Gammertingen an dieselbenauch auf deren Lebenszeit das Jagen und den Wildbann in einem Bezirke „von Gamertingen vnd Hattingenan den Werdembergischen vorst gen Jungnow vnd da dannen gen Bildungen vnd von Bilelfingen denstig gen Ineringen nach der stras, von Ineringen gen Velthusen, von Velthusen gen Trochteliingen abernach der stras vnd von Trochteliingen das wasser herin wider gen Gamertingen vnd furohin aber vff denWerdembergischen vorst". Nach deren Tode ist ihren Erben „die birß zwuschen den wassern" vorbe-halten, wie von Alter hergekommen ist. Perg. Kop. Stuttgart.
1460, Mai 13.
265t Martin Hornwadel, Schultheiss zu Geyßingen, sitzt daselbst zu Gericht. Vor
ihm klagen Claus Henßler, der alte, Heinrich Biettenbacher, Conrad Henßler undGierg Diernberger von Firstenberg namens der Stadt Fürstenberg zu den von Ney-dingen: zu Geysingen sei vormals erkannt worden, dass dieselben, sobald die Herrnvon Fürstenberg sie deshalb gen Fürstenberg zu steuern heissen, die Güter, welchesie zu Fürstenberg erkauft und aus dieser Stadt Steuer gezogen haben, dorthin ver-steuern sollen, nun hätten die Herrn von Fürstenberg sie wirklich also zu thun ge-heissen, trotzdem thäten sie es nicht. Die Beklagten antworten durch Hans Meyerund Claus Baulin von Neydingen, es „hab sye nit benuegt an eynem einigen ge-richt, dieweyl es vmb steur sey, sonder solch gericht solle besetzt werden von mehrengerichten, dan von einem gericht, vnd wann das beschee, so wellend sie antworten,deshalben seyend sie vor meinen herren von Furstenberg geweßen, die megen ihnensolch gericht von einem oder [mehren] gericht besetzen, wye sye wollen, da sollenddann die Sachen berechtet werden". Dieselben und ebenso die Kläger bitten „dievrtheil zu erleyttern". Darauf erläutert das Gericht das Urteil also: die Mehrheithabe erkannt, dass, wenn die gnädigen Herren von Fürstenberg die von Neydingenvon den gen. Gütern gen Fürstenberg steuern heissen, dieselben dieses thun sollen.
Vi.
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