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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1391.

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Schmyhen das Burgstall mit der Mühlstatt, Erhart aber u. a. Nydingen das Dorf. Perg. Or. mit den be-schädigten Siegeln der Aussteller, Eberharts von Husen und seiner Oheime Hanns von Ramsperg und VlriehGremiichs von Henningen. Langenstein.

1391, Nov. 13.

112. Cunrat von Huserbach, Hartmanns von Huserbach sei. Sohn, der Clausen Mar-

schalk, Vogt zu Wolfach, um Hainrichs sei. von Huserbach Hof und um 6 Güterim Huserbach für sich und seinen Bruder Hans angesprochen hat, verzichtet infolgedes Spruches der von beiden Teilen genommenen Schiedsleute Sygli Marschalk, Kirch-herrn zu Husen, Hans von Rischach und Gerig von Bernbach für 6 & ^ Straß-burger auf alle Ansprache. Kommt sein gen. Bruder ins Land, so hat er auf Er-fordern Clausen Marschalks denselben auch zum Verzichte zu bringen. Thut er dasnicht oder irrt er Clausen Marschalk oder die Bauleute, die auf obigen Gütern sitzen,so muss er einen Monat nach geschehener Mahnung gen Wolfach ziehen und darfbis zur Abstellung der Beschwerde nicht vor die Ringmauer kommen. Gebrechen ander Urkunde oder an deren Siegeln bringen Clausen Marschalk keinen Schaden, so-lange auch nur ein Siegel ganz bleibt.

Geben an dem nahsten gtitemtag nach st. Martins tag aines hl. byschofs 1391.

Die Siegel Sygli Marschalks (s. Abb. No. 24.), Hansen von Rischach und Gerigen von Bernbach(beschädigt).

Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1437 mittwoch vor st. Martins tag [Nov. 6.] empfängt Aulber von Gippchen von Junker Tebolt,Herren zu Hohengeroltzeck, folgende von Claus Marschalk sei. ledig gewordene Güter: den Hof gen. zudem Odenbronnen in dem Hussersbach, der 10 ß 3> Strassburger, 2 Viertel Wysshaber und 2 Hühner giltetund zum Drittel mit Fällen, Gericht und Tagwen liegt, und des Salmen Gut im Husserspach, das 15 ß $Strassburger giltet und auch mit Fällen, Gericht und Tagwen zum Drittel liegt. Das Or. siegelte derAussteller. Geroldseckisches Kopialbuch (15. Jhdt.) Bl. 48. Karlsruhe. T.

2) 1465 st. Martins tag [Nov. 11.] giebt Diebolt von Gippichen seinem Schwager Martin von Blümen-ecke, seinem Bürgen um 21 fl. gegen Jergen von Bach, da derselbe für ihn diese 21 fl. bar gegeben hat,dafür zum Unterpfande alle seine Gerechtigkeit an Heniß und Bertschys sei. Güter in dem Grund, die jähr-lich 6 ß $ Strasburger geben, an des Schurtzers Gut im Huserbach und an 10 ß Gilt im Langenbach,was alles sie beide bisher gemeinsam besessen haben. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (wie Abb.No. 67) und Bernhart von Ramstein. Donaueschingen.

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113, Urfehden und Richtungen.

1) 1391 st. Elisabethen tag [Nov. 19.] verheissen Johans Herr zu Hewen, Burkart Egen und CünratSchlupf, dass Johans der Egen, den Graf Hans von Habspurg, Landvogt der Herrschaft von Osterrich, vondieser Herrschaft wegen im Gefängnis gehabt und jetzt gegen Urfehde ledig gelassen hat, seine Ankläger,

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