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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1388.

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Reich, wie ihm vorgegeben wurde, wegen des Todes des Grafen Hans von Fursten-berg gefallen ist, mit allen Rechten und Zugehörden geliehen hat, bestätigt die Ab-tretung dieser Stadt durch Benesch an den Bischof Pridrich zu Strazsburg und dessenKirche und giebt dem Bischöfe dieselbe, soferne er das von Rechts wegen thun sollund mag, als Lehen vom Reiche.

Geben ze Präge 1388 an st. Peters tage Kathedra etc.

Vom k. Siegel ist nur ein Bruchstück erhalten.Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1360 st. Matheus abend [Sept. 20.] kommen Walther gen. von Tüwingen, Herr zu Geroltzeckegiensite Eines", und seine Söhne Gerye und Heinrich mit Abt und Kloster Gengenbach um alle Stösse,Misshelle und Kriege wegen einer Reihe von Äckern, Matten, Gärten und Zinsen zu Haselach, Eschoweund Rechbach, zu denen auchdas wasser der Kinziche' gehört, und die auf des KlostersEigenschaft"liegen, also überein: Heinrich von Geroltzeck empfängt für sich, seinen Vater und Bruder diese Güter vonAbt Lamprecht und dem Konvente zu Gengenbach im Kapitel des Klosters zu rechtem Erbe um 1 ß Straß-burger Jahreszins, und um gleichen Zins soll diese Güter jeweils, wenn es zu Fall kommt, einer von Ge-roltzeck empfangen. Die Herrschaft von Geroltzecke soll von diesen Gütern diejenigen, die Herr Heinrichsei. von Snellingen hatte, Rudolf und Johanns von Snellingen, Gebrüdern, und die, welche Hanman sei. vonSnellingen verliess, Heintzen und Pritsche den Burggrafen von Schowenburg, Gebrüdern, in Gemeinschaftnach Lehensrecht leihen; die Güter Hanmans soll jedoch der Burggrafen Mutter Anne Burggreuin lebens-länglich nutzen. Ist eines dieser Güter Lehen vom Reiche, so ist es nichtvertedinget"; gehört eines nichtzu des gen. Gotteshauses Eigenschaft, so ist jedermann sein Recht daran behalten; ist aber eines vergessen,so hat dasselbe einer von Geroltzecke vom Abte zu Gengenbach zu empfangen. Das Or. siegelten die Aus-steller. Gengenbacher Kopialbuch (15. Jhdt.) S. 5758, Karlsruhe 3 ).

a) Die entsprechende Urkunde des Klosters Gengenbach ist an st. Matheus dag [Sept. 21.] ausgestellt, a.(Reinhard) Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldseck, Urkunden S. 67. In und um Haslach waren eineReihe von Grundstücken geroldseckische Lehen im 15. Jhdt., s. a. a. 0. 131 ff.

2) 1366 zinstag vor dem hl. tag ze Winnahten [Dez. 22.] giebt Johans Staheleg, der Schreiberund Vogt zu Haselach, vor dem Rate daselbst derprigelin", der Meisterin und dem Konvente zu Wichen5 ß ,-9) Strasburger Gilt aus zwei Häusern am Bache in der Vorstadt zu Haselach zu seiner, seiner MutterKaterinen sei., seiner Hausfrauen Elsen sei. und seiner jetzigen Hausfrauen Annen und seiner Kinder Jahr-zeit, zu begehenjergelich vf st. Martins abent vnd an sim tage". Perg. Or. mit dem Siegel des Aus-stellers (s. Abb. No. 4) und der Stadt Haslach (wie IV, No. 49, Anm. 3). Donaueschingen a ).

a) Derselbe giebt dem Kloster Wichen 2 U ^ Strasburger Gilt aus verschiedenen Häusern und Grundstückenzu Haselach, weil sie ihmdie götlich genade getan" haben, dass sie seine Tochter Lüginen zu ihnen in ihr Klosterempfangen und ihr Pfründe bei ihnen ewiglich gegeben haben, 1368 durnstag nach Vnser Vrowen tag, alz sie zehimel enpfangen wart, [Aug. 17.]. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers und der Stadt Haselach (wie vor), a. a. 0.

3) 1379 zinstag vor st. Gregorien tag [Mars 8.] bekunden Vogt und Rat der Stadt zu Haselachdass vor ihnen öffentlich vor Gericht Abreht der Bofel und Henni B6kli, Zwölfer zu Haselach, und ClasHaldeman, ihr Gebüttel, bei ihrem Eide ausgesagt haben, Frau Anne von Sneit, Diemen von Liehtenfels,eheliche Wirtin, habe diesem ihrem ehelichen Manne vor Gericht nach der Stadt zu Haselach Recht all ihrfahrendes Gut zu eigen aufgegeben, und auf denselben Tag habe ebenfalls vor dem Gericht zu HaselachOtteli von Büchorn, ein Edelknecht, demselben Diemen das Haus zu Haselach an der von Snllingen (sie)