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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1385.

Söhne von Esslingen. Lupf. Kopialbücher I, 2 S. 18. a. a. 0. — Später sind mit ihm und mit des Kolen Gut daselbstvon gen. Grafen Cunrat Kuck und sein Sohn Berchtolt belehnt, a. a. 0. S. 18, 27. — [1399] empfängt ein Gutdaselbst von demselben Grafen Wetzel der Jäger von Cuntzenberg und 2 Gütlein Egen von Engen, a. a. 0. S. 24.

1) 1390 zinstag vor st. Jacobs tag [Juli 19.] erlaubt Wetzel der Jäger von Cuntzenberg seinerSchwester Anna der Jägerin, Klosterfrau zu Amptenhusen, die Mühle zu Esslingen unterhalb des Dorfes,welche er vormals Petern dem Meringer sei. von Heringen versetzt hat und deren Pfandschaft an dessenTochter Vrsulen, Hainrichs von Almshouen eheliche Hausfrau, gefallen ist, von dieser zu lösen. Perg. Or.mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0.

1385, Mai 16.

89. Priorin und Konvent vf Hofe bei Nidingen verkaufen von einem Hofe zu Baldingen, der 9 Mutt

Kernen und 9 Mutt Haber Nidinger Mass giltet, Adelhait der Salatin, Herman des Maigers Witwe, undderen Töchtern Verene und Margarete, beiden Klosterfrauen vf Hofe, um 39 Ä h 3 Malter Kernen Leibding.Der Maier auf dem Hofe hat die 3 Malter denselben jährlich zu fertigen, „es were denne, ob die fruht vndder plüm des ertwüchers dehains iares misserieti vnd abgienge von hagel, von winde, von regen, vonvrlüges, raisen oder krieges wegen oder sus von mißgewähses oder andrer redlicher sacken wegen; wasdenne anderen lüten an so vil geltes vnd lipdinges abgienge , so vil sol ouch den egenanten lipdingern andem obgenanten irem zins vnd lipding daz selb iare ouch abgan". Nach dem Tode der drei Frauen fälltdas Leibding dem Kloster heim.

Geben in vnserm clouster an dem nehsten zinstag vor dem hl. Pfingstag 1385.

Die Siegel der Ausstellerinen (wie Bd. V, Siegelabbildungen No. 69,Perg. Or. Donaueschingen.

68).

E.

1) 1392 dunrstag nach dem hl. Ostertag [Apr. 18.] verkaufen dieselben Elsinen von Emmingen,Klausnerin zu Talhain, deren Schwester Briden von Emmingen, ihrer Konventfrau, und Vrsellen und Annen,den Töchtern Hanmans von Brunnentrut, um 45 ß h 4 Scheffel Veesen und 4 Scheffel Haber Nidinger MassVorzins von einem Hofe zu Baldingen. Nach dem Tode der vier Käuferinen fällt die Gilt an ihr Klosterzurück, das dafür jährlich zweimal der Käuferinen und ihrer Vordem Jahrzeit begehen soll. Perg. Or. mitdem Siegel des Konvents, a. a. 0. E.

2) 1408 st. Waldburgen abendt [Apr. 30.} empfängt zu Geisingen Hainrich Moßer zu Vnder-baldingen von Meisterin, Propst und Konvent des Gotteshauses Fridenweyler zu Lehen ihren Hof, gen.Fronhof, im Vnderbaldinger Banne gegen 10 Malter „der dreyer körn" Neidinger Mass und V2 Viertel Eierjährlich auf st. Martins Tag zahlbaren Zins. Giebt er einmal den Zins, es sei wegen Hagel, Wind, Brand,Krieg oder Misswachs, nicht ganz, so muss er ihn desselben Jahres mit Pfenningen oder sonstwie ent-richten, sonst fällt der Fronhof auf den nächst kommenden st. Waldpurgs Tag dem Kloster heim, das ihn,von ihm ungeirrt, mit einem andern Maier besetzen mag. Zeugen: Bruder Hainrich, Keller zu Friden-weyler, Anna von Eotweyl, Klosterfrau daselbst, Henßlin Eattler, Oonradt Arnolt, Bürger zu Geyßingen, undHenßlin Harauß von Zimern. Das Orig. siegelte Junker Haini'ich Eöckhenbach zu Geysingen. Frieden-weiler Protocollum von 1663, Bl. 100—101. a. a. 0.

1385, Mai 20.

9Q t Eüdiger von Gräfnegk zu Eglingen verkauft um 200 $ h Herrn Schwiggern von Gundelfingen,

gen. von Tegnek, seinen Teil an Leuten und Gütern zu Gundelfingenwyler als rechteigen, wie es sein Vater