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1364.
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8) 1392 kommt Abt Johanns von St. Bläsein in dem Schwarzwald mit Cunradi, seinem Amtmannzu Engen, wegen der Ungenossame von Weib und Kindern seines Leibeigenen Hainrichs, des Meygers vonHonnstetten, auf 8 U h überein. Fortan hat er von diesem Meyger nur noch den rechten Hauptfall zubeanspruchen. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher Tom. XVI, 25. Stuttgart.
9) 1392 st. Niclaws tag [Dez. 6.~\ kommen Abt Wilhelm und der Konvent in der Kychen Öw mitAbt Johansen zu St. Georien wegen des Leibeigenen des letzteren, Hansen Wirts von Meringen, und dessenehelicher Wirtin Adelhait, ihrer Leibeigenen, und deren ehelicher Kinder überein, dass deren älteste TochterEychenöw zugehören, die anderen Kinder aber beiden Gotteshäusern gemein sein sollen. Perg. Or. mitdem Siegel des Abtes (das des Konvents fehlt). Karlsruhe. E
10) 1399 Pfingstzinstag [Mai 20.] bezeugen Cöntz von Berenbach, Schultheiss zu Gengenbach, Jacobvon Grebren und Obreht Indenbreter von Gengenbach, geschworne Mannen und Ambahtlüte des AbtesConrat zu Gengenbach, auf ihren Eid, welchen sie dem Abte wegen ihrer „ambaht" gethan haben, mit anderndes Abtes geschwornen Mannen gesehen und gehört zu haben, dass Claus Glaser von Eschowe „recht vndredelich besetzet ist noch des egenanten closters reht, friheit, sitt vnd gewonheit vnd noch des selbenclosters friheitbriefen lute vnd sage", dass er des Klosters recht eigen und ein rechter Gotteshausmann genGengenbach ist. Pap. Or. (die vorne aufgedrückten Siegel der Aussteller grossenteils abgefallen), a. a. 0.
11) 1399 feria 4. ante Ascensionem beate Marie virginis [Aug. 13.] empfängt Herr Wilhelm Im-thurn von Schauffhausen von Graf Johannsen von Lupfen, zn Lehen folgendes Recht: „wer, das dhain mannhetti ain freies wib genummen inn vnnser grafschaft zu Stielingeuu oder noch hinanhin nemme, oder khainfrauw, die sein wer, ein freyenn mann genummen hetti oder hinennhin nemme inn vnnser graueschafft, wasich den rechts zu den selbenn freyen leuttenn hetti, es seyendt mann oder frauwen, oder gehaben möchtebey ierem leben oder bey ierem todte, dieselbigen recht hett er von mir zu rechtem mannlehen empfangen".Lupf. Kopialbücher I, 2, S. 1. Donaueschingen.
12) 1399 st. Lucyen tag [Bes. 13.] übernimmt Hans der Truchsess zu Walpurg auf Bitten desAbtes Wernher in der Eichen Owe, der darüber Klage führt, dass seit langem viele seiner Gotteshausleute,„die sich mit der vngenossenschaft vermannet, verwibet vnd sus verendert dik händ", seinem Kloster ent-fremdet werden, den Schutz des Klosters, auf dass ihm seine Leute nicht weiter entfremdet, beziehungsweisewieder zugeführt werden, sie seien „zinser, kelnlute" oder sonst dem Kloster zugehörig, innerhalb folgenderGrenzen: „von Meringen der stat bis gen Pfullendorf, von Pfullendorf den Küngsegger berg umbhin bisgen Bybrach, von Bybrach uncz gen Blauburen, von Blaubüren uncz gen Esslingen, vnd von Esslingen denNeker vff hin wider gen Meringen in die stat". Der Truchsess, seine Vögte und Amtleute werden demKloster und seinen Amtleuten bei der Besserung der Ungenossame innerhalb dieses Eeviers nach Notdurftbehilflich sein. Was hinfort als Besserung der Ungenossame fällt, wird halb dem Kloster, halb dem Truch-sessen. Derselbe hat mit den Gotteshausleuten, die jenseits des Marpachs gesessen sind und die dem GrafenWolfram von Veringen zugehören, nichts zu schaffen. Er verspricht, dass er dem Kloster Fall und Haupt-recht von dessen Leuten innerhalb seines obigen Eeviers folgen lassen wird. Perg. Or. mit dem beschädigtenSiegel des Truchsessen. Karlsruhe. S.
13) 1408 dunrstag nach dez hl. Crutzes erhöhungs dag [Sept. 20.] giebt Conrat von Blümenberg,Abt zu Gengenbach, seines Gotteshauses Leibeigenen, den erbern Knecht Conrat Glückt von Schenckenzelle,um 4 fl. bar frei. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. Stuttgart.
14) 1409 fritag nach des hl. Crücz tag, alz es funden wart, [Mai 10.] ergiebt sich Anna die Swäbin,Hermans des Swaben sei. Tochter von Kilchdorf, die, wie ihre Eltern und Geschwister, frei war, als recht-eigen dem Kloster Bürra. Perg. Or. mit dem Siegel Eichun Dienstmans, Kirchherrn zu Vilingen. Sig-maringen, f. Domänenarchiv.
15) 1409 st. Johans abend des toffers [Juni 23.] geben Hainrich von Almshouen und Hensli, seinehelicher Sohn, beide sesshaft zu der Obrenburg zu Ymmendingen, dem Abte Johansen zu St. Gerien Adel-hait Hainczzinen, Berczschis des Maygers eheliche Hausfrau, und deren Kinder, die an ihr Gotteshaus■St. Peter und St. Paul zu Ymmendingen, worüber sie Herren und Vögte sind, gehören, gegen Margarethen,
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